Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Köln: Öffentlichkeitsfahndung nach Raub auf Juweliergeschäft

Zwei Tatverdächtige ermittelt, einer in Haft, anderer flüchtig. Polizei sucht dringend nach 32-jährigem Marius Gegzna.

Quelle: Polizeidirektion Kiel
Foto: Presseportal.de

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und dem Polizeipräsidium Kiel

Nach intensiven Ermittlungen konnten zwei Verdächtige im Zusammenhang mit dem bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Elisabethstraße am 24. November 2025 identifiziert werden. Untersuchungshaftbefehle wurden ausgestellt, einer der Verdächtigen befindet sich bereits in Haft, der andere ist derzeit flüchtig.

Am 3. März 2026 wurde ein 19-jähriger Verdächtiger litauischer Staatsangehörigkeit in Köln festgenommen, nachdem Ermittler des Kommissariats 13 der BKI Kiel die beiden Verdächtigen anhand von Spuren ausfindig gemacht hatten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurden Haftbefehle für beide Männer erlassen.

Der Aufenthaltsort des zweiten Verdächtigen ist unbekannt, die Polizei sucht intensiv nach ihm. Es wird nach folgender Person gefahndet:

Der 32-jährige litauische Staatsbürger Marius Gegzna steht unter dringendem Verdacht.

Das Foto des Verdächtigen wurde auf Anordnung des Amtsgerichts Kiel veröffentlicht, da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Festnahme geführt haben. Der Verdächtige wird wegen schweren Raubes und Körperverletzung gesucht.

Wer kann Informationen zum Aufenthaltsort der Person geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kiel unter der Rufnummer 0431-160 33 33 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Stephanie Lage, Polizeipräsidium Kiel

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 793 männlich und 101 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24