Schwerpunktkontrolle auf Waffen und Messer, 8 Verstöße festgestellt
Kontrollen am Lübecker Hauptbahnhof

Lübeck (ost)
Am Donnerstag (09.04.26) führten Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei sowie des Kommunalen Ordnungsdienstes erneut Schwerpunktkontrollen am Lübecker Hauptbahnhof durch. Das Ziel der Aktion war die Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern im öffentlichen Personenverkehr. Insgesamt wurden acht Verstöße festgestellt.
Von 15:30 bis 18:30 Uhr waren insgesamt 14 Kontrollkräfte im Einsatz, darunter drei Polizeibeamte des Landes, fünf der Bundespolizei und sechs Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes. Das Ziel der Maßnahme war die Durchsetzung des Verbots von Waffen und Messern im öffentlichen Nah- und Fernverkehr.
Während der Kontrolle wurden etwa 90 Personen überprüft. Die Mehrheit der Reisenden zeigte Verständnis für die Maßnahmen.
Es wurden zwei Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Verdacht auf Kokainbesitz) und eine Anzeige nach dem Konsum von Cannabis (Abgabe von Cannabis an Minderjährige) erstellt. Darüber hinaus wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Waffengesetz (mitgeführtes Klappmesser und Pfefferspray), zwei Verstöße nach dem Arzneimittelgesetz (Besitz verschreibungspflichtiger Medikamente) sowie ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz (Abgabe von Tabakerzeugnissen an Minderjährige) festgestellt.
Auch in Zukunft sind weitere Kontrollmaßnahmen geplant.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind relativ stabil geblieben. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8645, wobei 7470 männliche und 1175 weibliche Verdächtige waren. 1664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wobei 9644 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8326, davon waren 7225 männlich und 1101 weiblich. 1795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








