Erneute Kontrollen an gefährlicher Stelle zwischen Todesfelde und Stuvenborn. Polizei stoppte Raser und prüfte Fahrzeuge auf Mängel.
Kontrollen an den “Todesfelder Kurven”

Stuvenborn/Todesfelde (ost)
Nach einer umfangreichen Überprüfung auf der K109 zwischen Todesfelde und Stuvenborn an Pfingsten (https://t1p.de/bitxg) wurden diese Kontrollen am letzten Sonntag erneut durchgeführt. Die “Todesfelder Kurven” haben sich in einigen Abschnitten in den letzten Jahren als Unfallschwerpunkte erwiesen. In dieser Saison hat es bereits mehrere Unfälle mit Motorradfahrern gegeben.
Am 06. September 2026 wurden insgesamt neun Polizeibeamte der Stationen Leezen, Garbek und des Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg eingesetzt, um insbesondere Motorradfahrer zwischen Stuvenborn und Todesfelde zu kontrollieren. Aber auch Autofahrer wurden zwischen 10:00 und 18:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen kontrolliert.
Die Messstelle befand sich auf der Höhe von Brook auf der K109. Von den vielen Fahrzeugen, die in diesem Zeitraum vorbeikamen, waren elf Motorradfahrer und dreizehn Autofahrer zu schnell unterwegs. Ein 26-jähriger Mann aus Seth überschritt mit seinem Motorrad mit 127 km/h deutlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Zwei weitere Männer fuhren mit 120 km/h und 103 km/h ebenfalls deutlich zu schnell. Die Männer erwarten nun Bußgeldverfahren, Punkte in Flensburg und Fahrverbote.
Trotz dieser negativen Beispiele lag der Großteil der Geschwindigkeitsüberschreitungen sowohl bei den Motorradfahrern als auch bei den Autofahrern im Durchschnitt bei 85 km/h. Auch hier erwarten die Betroffenen Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Neben den Geschwindigkeitsverstößen stellten die Einsatzkräfte auch Fahrzeugmängel fest oder es konnten erforderliche Papiere nicht vorgelegt werden. Verwarngelder wurden verhängt und Kontrollberichte ausgestellt. Die Fahrer haben dann zehn Tage Zeit, um die Mängel zu beheben oder die Papiere vorzulegen.
Obwohl an diesem Tag aufgrund von Veranstaltungen weniger Fahrzeuge unterwegs waren als an sonnigen Tagen, sprechen die Ergebnisse für sich. Aufgrund des großen Anklangs bei Anwohnern und Motorradfahrern werden in unregelmäßigen Abständen weitere Kontrollen durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








