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Kontrollen in Bad Oldesloe

Sechs Beamte führten umfassende Kontrollen im Stadtgebiet von Bad Oldesloe durch. Der Fokus lag auf der Einhaltung des E-Scooter- und Fahrradfahrverbotes.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

10.06.2026 | Kreis Stormarn | 08.06.2026 – Bad Oldesloe

Am Montag führten sechs Polizeibeamte im Laufe des Tages umfangreiche Kontrollen im Stadtgebiet von Bad Oldesloe durch. Besonderes Augenmerk lag dabei, insbesondere im Stadtzentrum, auf der Einhaltung des Verbots für E-Scooter und Fahrradfahren, das von 08.30 Uhr bis 19.00 Uhr gilt.

Am Vormittag stellten die Beamten fest, dass sechs kontrollierte Fahrzeuge bereits zur fälligen Hauptuntersuchung vorgeführt werden mussten. Zwei Lastwagen sollen außerdem unrechtmäßig in den Fußgängerzonenbereich eingefahren sein. Ein kontrollierter Autofahrer war nicht angeschnallt und einer wurde dabei erwischt, wie er mit dem Handy am Ohr fuhr. Diese Art der Ablenkung im Straßenverkehr wird immer wichtiger. Sie birgt erhebliche Gefahren und betrifft alle Verkehrsteilnehmer, nicht nur den Fahrer selbst. Die Polizei appelliert daher, das Handy während der Fahrt wegzulegen und sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Lassen Sie sich nicht ablenken!

Am Nachmittag hatten die Polizisten viel zu tun direkt im Stadtzentrum. Sie ermahnten 15 Kinder, die angeblich unrechtmäßig mit ihren Fahrrädern in der Fußgängerzone unterwegs waren. Auch sieben Jugendliche und junge Erwachsene gerieten ins Visier der Beamten, da sie ebenfalls mit Fahrrädern und E-Scootern dort unterwegs waren. Danach mussten alle nur noch schieben.

An dem E-Scooter eines 37-jährigen Deutschen fehlte ein gültiges Versicherungskennzeichen. Er durfte nicht weiterfahren und wird nun in einem Ermittlungsverfahren zur Verantwortung gezogen. Sein Weg führte ihn dann direkt von der Kontrollstelle zu einem nahe gelegenen Versicherungsbüro, wo er sein Gefährt versicherte und sofort ein Kennzeichen erhielt.

Die Beamten sollen einen 25-jährigen Paketdienstfahrer bemerkt haben, der entgegen der Einbahnstraße fuhr. Sie verwarnen ihn und er konnte dann das Paket zustellen und in die richtige Richtung weiterfahren.

Da die Beamten im Fußgängerzonenbereich für jeden ansprechbar waren, nahmen sie auch eine Anzeige wegen des Verdachts auf Diebstahl in einem Schuhgeschäft entgegen. Da sich die Tat jedoch bereits am vergangenen Freitag ereignet haben soll, war eine unmittelbare Fahndung nicht mehr erfolgversprechend.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nicht nur die Bestrafung von Verstößen im Vordergrund steht, sondern auch die Prävention. Derartige Maßnahmen sollen das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung geltender Vorschriften stärken und sie entsprechend sensibilisieren. Auf diese Weise können Kontrollen einen langfristigen und nachhaltigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 292, also 0,89%. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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