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Kosel: Zeugenaufruf nach Gefährdung im Straßenverkehr

Ein PKW auf der B76 zwischen Kosel und Güby gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: unsplash

Güby (ost)

Am 06.06.2026 ereignete sich auf der B76 zwischen Kosel und Güby möglicherweise eine Gefährdung im Straßenverkehr. Ein bereits verunfallter PKW soll auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Die Polizei in Eckernförde sucht nach Zeugen.

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Eckernförde zu einem PKW gerufen, der auf der B76 in Richtung Schleswig in Schlangenlinien fuhr. Der PKW und der Fahrer wurden in Güby gefunden.

Bei den ersten Ermittlungen durch die Beamten ergaben sich Hinweise auf einen Unfall, den der 43-jährige deutsche Fahrer im Schwansenweg auf Höhe von Bohnert verursacht haben soll. Dort soll er mit seinem braunen PKW von der Fahrbahn abgekommen und die Leitplanke berührt haben.

Es gab auch Hinweise auf Alkoholkonsum des Verdächtigen vor Fahrtantritt. Daher wurde er zum Polizeirevier Eckernförde gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Zeuge berichtete der Polizei, dass der PKW-Fahrer sein Fahrzeug auch zwischen Kosel und Güby mehrmals auf die Gegenfahrbahn gelenkt habe, obwohl sich mindestens ein Fahrzeug auf dieser befand. Es kam zu keinem weiteren Unfall.

Die Polizei in Eckernförde bittet daher Personen, die am Samstagabend zwischen Rieseby und Güby ein ähnliches Fahrverhalten eines PKW bemerkt haben, sich unter der 04351 908-0 beim Polizeirevier Eckernförde zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke Pressesprecher PD Neumünster

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil aus mit 27.916 Fällen, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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