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Kreis Dithmarschen: Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall in Hennstedt

Ein betrunkener Autofahrer verursachte in Hennstedt einen Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Der Fahrer prallte gegen einen Carport und kollidierte mit einem abgestellten Pkw, bevor sein Fahrzeug in einem Vorgarten zum Stehen kam.

Foto: Depositphotos

Hennstedt (ost)

Am Samstagmorgen ereignete sich in Hennstedt ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden, verursacht von einem alkoholisierten Autofahrer. Beim Abbiegen von der Straße kam der Mann von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Carport und stieß mit einem darin abgestellten Auto zusammen, bevor sein Fahrzeug in einem Vorgarten zum Stillstand kam. Die Polizei konfiszierte den Führerschein und leitete ein Strafverfahren ein.

Um 06:34 Uhr fuhr ein 34-jähriger Mann aus dem Kreis Dithmarschen mit einem VW Golf an der Kreuzung Heider Straße und Süderstraße. Er kam aus Richtung Hochfeld über die Landesstraße 239 und plante, nach links auf die Heider Straße abzubiegen, wobei er den Gegenverkehr benutzte.

Beim Abbiegen in Richtung Rolfstraße kam der Fahrer von der Straße ab, prallte gegen einen Carport und kollidierte dann mit einem geparkten Jaguar. Sowohl am Carport als auch am Jaguar entstand erheblicher Sachschaden. Der VW Golf kam schließlich in einem Vorgarten zum Stehen, wobei Totalschaden am Fahrzeug entstand.

Nach ersten Untersuchungen führten übermäßiger Alkoholkonsum und unangepasste Geschwindigkeit zu dem Unfall. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 34-Jährigen 2,33 Promille.

Die Polizei ordnete eine Blutprobe an, die von einem Arzt auf der Polizeiwache in Heide entnommen wurde. Darüber hinaus wurde der Führerschein des deutschen Fahrers sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsums eingeleitet.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 292 Unfälle, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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