Eine 49-jährige Frau aus Berlin wurde mit 2,08 Promille auf der BAB 24 gestoppt, ohne gültige Fahrerlaubnis und auf dem Weg nach Schleswig-Holstein.
Kreis Herzogtum Lauenburg: Alkoholisiert auf der Autobahn unterwegs

Ratzeburg (ost)
27. Juni 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – 27.06.2024 – BAB 24/ Göttin
Früh am heutigen Tag (27. Juni 2024) konnten Polizeibeamte auf der Bundesautobahn 24 zwischen den Ausfahrten Gudow und Hornbek in Richtung Hamburg eine Trunkenheitsfahrt stoppen.
Um 06:30 Uhr meldeten Zeugen einen auffällig fahrenden VW Up. Das Fahrzeug fuhr in Schlangenlinien und kollidierte kurz vor der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bereits mit der Mittelleitplanke. Um 06:45 Uhr konnten die Beamten des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg das Fahrzeug zwischen den Ausfahrten Gudow und Hornbek stoppen. Am Fahrzeug waren deutliche Spuren des Unfalls zu erkennen. Bei der Kontrolle wurde bei der 49-jährigen Fahrerin aus Berlin ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen vorläufigen Wert von 2,08 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an. Die Berlinerin besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Außerdem hatte sie sich verfahren. Ursprünglich wollte sie in ihrer Heimatstadt bleiben und hatte das Navigationsgerät falsch bedient. Anstatt nach Berlin-Schönefeld fuhr sie in Richtung Schenefeld in Schleswig-Holstein.
Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Wer hat die Fahrt der 49-jährigen Frau mit dem weißen VW Up mit Berliner Kennzeichen beobachtet und kann Informationen geben? Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg unter der Telefonnummer: 04156/ 295-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 10944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10509 auf 9931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9190 auf 8645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7938 auf 7470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1252 auf 1175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1576 auf 1664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Es gab 1.753 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,12% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,46% aus, insgesamt 382. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








