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Kreis Herzogtum Lauenburg: Autofahrer ohne Führerschein in Unfall verwickelt

Ein 57-Jähriger verursachte einen Unfall in Hamfelde, war nicht versichert und stand unter Drogeneinfluss. Konsequenzen drohen ihm nun.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

08. November 2024 | Kreis Stormarn – 07.11.2024 – Hamfelde

Am Donnerstagnachmittag (07.11.2024) ereignete sich in der Möllner Landstraße in Hamfelde (Stormarn) ein Verkehrsunfall.

Nach aktuellem Kenntnisstand fuhr um 14:10 Uhr ein 57-jähriger Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg mit seinem Toyota auf der Dorfstraße von Hamfelde (Stormarn) in Richtung Hamfelde (Lauenburg).

Aus bisher ungeklärten Gründen stieß der 57-Jährige an der Kreuzung Möllner Landstraße mit einem Renault einer 45-jährigen Frau aus Trittau zusammen.

Die Polizeibeamten, die gerufen wurden, stellten fest, dass der 57-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß und sein Fahrzeug nicht versichert war.

Zusätzlich ergaben sich Anzeichen dafür, dass der Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand.

Ein freiwilliger Drogentest ergab ein positives Ergebnis für THC, woraufhin die Beamten eine Blutprobe anordneten.

Der Autofahrer blieb unverletzt, während die Trittauerin leichte Verletzungen erlitt.

Der entstandene Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

Der Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg wird nun Konsequenzen für diese Fahrt tragen müssen.

Er wird sich wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne erforderliche Erlaubnis und des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung im öffentlichen Straßenverkehr verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Tote, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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