Ein BMW-Fahrer wurde mit überhöhter Geschwindigkeit in einer Autobahnbaustelle erwischt. Er entzog sich der Kontrolle und wird nun ermittelt.
Kreis Ostholstein: Autofahrer flieht mit 164 km/h durch Baustelle

Lübeck (ost)
Die Polizisten haben festgestellt, dass der Fahrer eines BMW im Baustellenbereich auf der Autobahn mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Nachdem er versucht hatte, der Kontrolle zu entkommen, konnte er nun identifiziert werden.
Am 11.11.2025 nachmittags fuhren Beamte des Video- und Geschwindigkeitsmessdienstes des Polizeiautobahnreviers Scharbeutz mit ihrem Videowagen auf der Autobahn A1 in Richtung Fehmarn, um die Geschwindigkeit zu überwachen.
Zwischen Sereetz und Pansdorf auf der Autobahnbaustelle wurde der BMW mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit überholt. In diesem Bereich der Baustelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h aufgrund der verengten Fahrstreifen.
Die Polizisten verfolgten den BMW und konnten die Fahrt auf Video aufzeichnen, um die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu messen. Nach Abzug einer Toleranz wird dem Fahrer eine Geschwindigkeit von 164 km/h vorgeworfen, was mehr als das Doppelte der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf diesem stark befahrenen Streckenabschnitt ist.
Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Polizeibeamten und konnte einer Verkehrskontrolle entkommen. Die Identität des Fahrers wurde durch weitere Ermittlungen des Polizeiautobahnreviers geklärt.
Gegen den 34-jährigen Fahrer des BMW wird wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Nötigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Er muss mit einem dreimonatigen Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und 700 Euro Bußgeld rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle (0,89%) ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








