Eine Frau verursachte einen Unfall auf der Autobahn, als sie entgegen der Fahrtrichtung fuhr. Zwei Fahrzeuge verunfallten, es entstand ein Totalschaden von ca. 50.000 Euro.
Kreis Ostholstein: Falschfahrerin verursacht Autobahnunfall

Lübeck (ost)
Am Montagmorgen (09.02.2026) fuhr eine Autofahrerin entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn Richtung Fehmarn. Beim Ausweichen kam es zu einem Unfall mit zwei Fahrzeugen. Eine Frau und die Unfallverursacherin wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Um 11.20 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei, dass ein Mini Cooper als Falschfahrer auf der Autobahn A 1 in Richtung Fehmarn unterwegs war. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von etwa 120 km/h. Mehrere Fahrzeuge mussten ausweichen oder stark bremsen.
In der Nähe der Anschlussstelle Oldenburg-Süd mussten ein Skoda und ein Peugeot dem Mini ausweichen und kollidierten miteinander. Die Unfallverursacherin setzte ihre Fahrt fort.
Es wurde eine Vollsperrung zwischen Oldenburg-Süd und Lensahn eingerichtet. Polizeibeamte konnten die Fahrerin auf dem Fahrstreifen in Richtung Hamburg einholen und fuhren mit Blaulicht und Martinshorn neben ihr her. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, die Frau zum Anhalten zu bewegen und sie auf den Standstreifen zu lenken. Nur der Seitenspiegel des Autos war beschädigt.
Die 69-jährige Fahrerin des Peugeot wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Sowohl sie als auch der 52-jährige Fahrer des Skoda erlitten einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.
Die Falschfahrerin ist eine 67-jährige Oldenburgerin (deutsche Staatsangehörigkeit). Es wird vermutet, dass ein medizinischer Grund vorliegen könnte, warum die Frau entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn unterwegs war. Zur Klärung wurde die Frau ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde eingezogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








