Am Montagnachmittag ereignete sich ein Raubüberfall auf ein Erdbeerhäuschen in Wangels. Der Täter erbeutete einen dreistelligen Geldbetrag und entkam unerkannt.
Kreis Ostholstein: Überfall auf Erdbeerhäuschen in Wangels, Täter flüchtig

Lübeck (ost)
Am Montagnachmittag (27. Mai 2024) ereignete sich ein Raubüberfall auf ein Erdbeerhäuschen in Wangels, Ostholstein. Der Täter erbeutete einen Betrag in niedriger dreistelliger Höhe und entkam unerkannt.
Am Montag kurz vor 15:00 Uhr näherte sich der Täter dem Erdbeerhäuschen an der Bundesstraße 202 bei Weissenhaus von hinten. Der 21-jährige Verkäufer öffnete die Tür des Häuschens, da er eine Lieferung erwartete. Unter Vorhalt eines Messers forderte der unbekannte Mann die Tageseinnahmen und floh anschließend mit dem Bargeld.
Der junge Verkäufer blieb unverletzt und alarmierte sofort die Polizei. Die Polizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein und sicherte Spuren am Tatort. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des schweren Raubes.
Personen, die möglicherweise den Täter zur Tatzeit gesehen haben, werden gebeten, ihre Hinweise an die Polizei weiterzugeben.
Der Täter wird als zwischen 30 und 40 Jahre alt, etwa 1,70 m groß und kräftig beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er eine dunkle Hose, einen dunklen Kapuzenpullover, eine Sonnenbrille und eine weiße FFP-Maske. Nach der Tat flüchtete der Täter mit einem älteren dunklen Geländewagen in Richtung Wasbuck.
Hinweise zum Vorfall nimmt die Kriminalpolizei Oldenburg unter der Nummer 04361-10 55 0 entgegen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Annakatharina Kroege, Pressesprecherin der Polizeidirektion Lübeck
Kontakt:
Polizeidirektion Lübeck
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 770 auf 793 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 57 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 253 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 963 | 1.194 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 654 | 749 |
| Anzahl der Verdächtigen | 827 | 894 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 770 | 793 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 57 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 253 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








