Ein Fahrer wurde wegen Trunkenheitsfahrt angezeigt und verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und beschlagnahmte den Führerschein.
Kreis Ostholstein: Verdacht der Trunkenheit in St. Gertrud

Lübeck (ost)
Am Donnerstagabend (19.02.2025) ereignete sich in Lübeck – St. Gertrud ein Fall von Trunkenheit am Steuer. Der Fahrer, der offensichtlich betrunken war, soll sein Auto in Schlangenlinien gefahren haben. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blutprobe an und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Der stark alkoholisierte Fahrer verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam.
Um 20:45 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf von einer Zeugin, die angab, dass ein grauer Opel auf der Travemünder Allee von Lübeck kommend in Richtung des Herrentunnels in starken Schlangenlinien und mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs sei.
Noch bevor die Polizei eintraf, hielt der 42-jährige Fahrer auf dem Parkplatz vor dem Herrentunnel an. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten alkoholische Getränke im Fahrzeug sowie Alkoholgeruch beim Fahrer aus Ostholstein fest. Zusätzlich bemerkten sie weitere Anzeichen für Alkoholkonsum.
Die Polizei brachte den Mann zunächst zum 3. Polizeirevier in Lübeck und nahm dort eine Blutprobe zur Bestimmung des Blutalkoholwerts. Aufgrund der starken Alkoholisierung des 42-Jährigen brachten die Beamten ihn anschließend in das Polizeizentralgewahrsam, wo er die Nacht verbrachte.
Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr wurde von der Polizei eingeleitet. Zudem wurde der Führerschein des Fahrers (deutsche Staatsangehörigkeit) beschlagnahmt und die Schlüssel des Opels sichergestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest am frühen Morgen ergab einen vorläufigen Wert von 2,1 o/oo. Der Mann wurde um 06:00 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wovon 9931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8645 Verdächtige, darunter 7470 Männer, 1175 Frauen und 1664 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle registriert, von denen 9644 aufgeklärt wurden. Es gab 8326 Verdächtige, darunter 7225 Männer, 1101 Frauen und 1795 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








