Die Polizei sucht Zeugen nach einer Gewässerverunreinigung auf Fehmarn durch mineralölhaltige Substanz. Ein Ölfilm zog sich über hunderte Meter bis zur Ostsee.
Kreis Ostholstein: Zeugenaufruf nach Gewässerverunreinigung

Lübeck (ost)
Am Freitag (19.12.2025) wurde in Puttgarden auf Fehmarn eine Gewässerverunreinigung durch eine vermutlich mineralölhaltige Substanz von der Polizei festgestellt. An dem Vorfall waren die Feuerwehren Puttgarden / Todendorf und Vadersdorf sowie die Umweltbehörde Ostholstein beteiligt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung und des unerlaubten Umgangs mit Abfällen werden vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz durchgeführt, das Zeugen sucht.
Um 12:30 Uhr meldete eine Passantin einen Ölfilm in einem Graben am Krögenweg. Polizisten begaben sich zum Ort des Geschehens und entdeckten eine stark riechende, mineralölhaltige Substanz im Graben. Die Verschmutzung erstreckte sich über hunderte Meter bis zur Ostsee. Die eingesetzten Polizisten informierten daraufhin die Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei und die Wasserbehörde des Kreises Ostholstein.
Die Feuerwehr setzte Ölsperren ein, um die Ausbreitung des Ölteppichs zu stoppen. Des Weiteren suchten die Einsatzkräfte nach der Ursache und fanden eine größere Ansammlung der Verschmutzung an einem Regenwasserschacht in der Straße Op de Wei. Mitarbeiter der Umweltbehörde entnahmen Wasser- und Substanzproben für weitere Untersuchungen. Die ölhaltige Substanz wird vom Technischen Hilfswerk aufgenommen und gesichert.
Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz ermittelt nun wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung und des unerlaubten Umgangs mit Abfällen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Personen, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, werden gebeten, sich telefonisch unter 04524 70770 oder per E-Mail unter scharbeutz.pabr@polizei.landsh.de mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal








