Eine Zeugin entdeckte vier Jugendliche in einem fremden PKW in einer Tiefgarage. Einer ließ sein Smartphone zurück, was zur Identifizierung der Täter führte.
Kreis Pinneberg: Pinneberg – Smartphone am Tatort zurückgelassen – Täter identifiziert

Pinneberg (ost)
Am gestrigen Abend (09.06.2026) beobachtete eine Zeugin, wie sich vier Jugendliche unbefugt in einem fremden Auto in einer Tiefgarage in Pinneberg aufhielten. Als sie angesprochen wurden, ergriffen die jungen Männer die Flucht. Einer von ihnen vergaß sein Smartphone, was später zur Identifizierung von ihm und zwei weiteren Verdächtigen führte.
Um 20:00 Uhr am Dienstagabend begab sich eine Zeugin in die Tiefgarage in der Diesterwegstraße in Pinneberg. Dort bemerkte sie vier Personen, die sich unberechtigt in einem abgestellten Auto in der Garage aufhielten. Als sie die jungen Männer ansprach, flüchteten sie plötzlich. Einer von ihnen ließ sein Smartphone im Auto zurück.
Während die Zeugin das Auto untersuchte, klingelte ein Mann auf dem Handy des Jugendlichen. Sie erklärte, dass sie den Vorfall der Polizei melden und das Telefon dort abgeben werde. Später am Abend besuchte ein 17-jähriger Pinneberger das Polizeirevier. Er behauptete, sein verlorenes Handy geortet zu haben und wollte es abholen. Nach einer rechtlichen Belehrung gab er zu, mit drei Freunden im Auto gesessen zu haben.
Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnten zwei der drei anderen Jugendlichen eindeutig identifiziert werden. Es handelt sich ebenfalls um 17-jährige aus dem Kreis Pinneberg. Obwohl Hinweise auf die vierte Person vorliegen, konnte diese bisher nicht eindeutig identifiziert werden. Es stellte sich heraus, dass aus dem Auto des 22-jährigen Opfers eine Zwei-Euro Münze fehlte und dass die Jugendlichen lediglich einen Joint rauchen wollten.
Gegen die vier jungen Heranwachsenden wird nun wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch und Diebstahl ermittelt. Die Polizei hat außerdem Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








