Am 20.12.2025 führte das Polizeirevier Norderstedt eine Großkontrolle im Rahmen der „Roadpol-Woche“ durch. Dabei wurden 330 Fahrzeuge kontrolliert und diverse Straftaten festgestellt.
Kreis Pinneberg: Polizeikontrolle in Norderstedt

Norderstedt (ost)
Am 20.12.2025 (Samstag) führte das Polizeirevier Norderstedt eine umfangreiche Kontrolle im Rahmen der Roadpol-Woche zur Bekämpfung von Alkohol-Drogen-Medikamenten im Straßenverkehr und von Wohnungseinbruchskriminalität durch.
Von 16.00 Uhr bis 01.00 Uhr (Sonntag, 21.12.2025) waren insgesamt 38 Einsatzkräfte an diesem Einsatz beteiligt. Es wurden 330 Fahrzeuge überprüft. Das Polizeirevier Norderstedt wurde von Kräften der Polizei-Autobahn- und Bezirksreviere Bad Segeberg und Elmshorn, dem Landeskriminalamt sowie von Zivilfahndern der Brennpunktdienste Norderstedt, Pinneberg und Wedel unterstützt.
In zwei Abschnitten wurde zuerst in der Ohechaussee und dann in der Schleswig-Holstein-Straße kontrolliert. Insgesamt wurden sechs Straftaten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, drei Anzeigen wegen Alkohol (2 ×) und Drogen (1 ×) im Straßenverkehr und 25 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Rotlichtverstößen, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Handynutzung u. a. festgestellt und zur Anzeige gebracht.
Auch die zivilen Fahndungskräfte waren erfolgreich. Ein Autofahrer ließ zwei Frauen in einem Wohngebiet aussteigen. Der Fahrer blieb im Fahrzeug. Die Gesamtsituation erschien den Beamten verdächtig, da die Gruppe sich auffällig oft umsah. Daher wurde das Trio nach Verlassen des Wohngebiets zur Kontrolle angehalten. Es stellte sich heraus, dass eine der Frauen per Haftbefehl wegen Wohnungseinbrüchen gesucht wurde. Der Haftbefehl wurde vollstreckt und die Frau inhaftiert. Die Begleiter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








