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Kreis Pinneberg: Versuchter schwerer Raub in Bäckerei

Am Donnerstag kam es zu einem versuchten schweren Raub in einer Bäckerei. Der Täter forderte Geld, konnte aber ohne Beute fliehen.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

Am Donnerstag (25.04.2024) ereignete sich gegen 13.50 Uhr in der Hauptstraße ein versuchter schwerer Raub. Der Täter konnte jedoch keine Beute machen.

Ersten Ermittlungen zufolge betrat ein maskierter Mann eine Bäckerei in der Hauptstraße und forderte unter Vorzeigen einer Schusswaffe Geld. Nachdem die Angestellten aus dem Verkaufsraum geflohen waren, verließ der Täter das Geschäft ohne Beute. Ein Kunde, der kurz nach dem Täter den Laden betrat, beobachtete die Flucht und informierte die Polizei darüber, dass der Verdächtige an einer Bushaltestelle sei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Bus, in den der Verdächtige offenbar eingestiegen war, bereits abgefahren. Jedoch konnte das Fahrzeug von einer Polizeistreife in der Hauptstraße gestoppt werden. Im Bus wurde eine Person angetroffen, die der Beschreibung der Geschädigten und des weiteren Zeugen entsprach. Bei der Überprüfung der Person wurde eine Maske und eine Schreckschusswaffe gefunden. Der 19-jährige Tatverdächtige aus dem Kreis Pinneberg wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeirevier Pinneberg gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige entlassen.

Der junge Mann wird nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes angeklagt.

Kontakt:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Michael Bergmann
Telefon: 04551 – 884-2024
Handy: 0160 – 93953921
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 im Jahr 2021 auf 749 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 770 auf 793 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 57 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 253 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 963 1.194
Anzahl der aufgeklärten Fälle 654 749
Anzahl der Verdächtigen 827 894
Anzahl der männlichen Verdächtigen 770 793
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 57 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 253 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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