Die Polizeidirektion Flensburg hat den Verkehrssicherheitsbericht 2023 für den Kreis Schleswig-Flensburg veröffentlicht. Der Bericht zeigt einen Anstieg der Verkehrsunfallzahlen um 5,1% im Vergleich zum Vorjahr.
Kreis Schleswig-Holstein: Verkehrssicherheitsbericht Polizeidirektion Flensburg

Kreis Schleswig-Holstein (ost)
Die Polizeidirektion Flensburg hat den Verkehrssicherheitsbericht 2023 für den Kreis Schleswig-Flensburg veröffentlicht.
Der Bericht bietet einen Überblick über die Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2023 im Vergleich zu den Vorjahren. Die Analyse konzentrierte sich hauptsächlich auf die beteiligten Verkehrsmittel und Risikogruppen.
Im vergangenen Jahr 2023 gab es insgesamt einen Anstieg der Verkehrsunfallzahlen um 5,1% im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl stieg von 5697 auf 5986.
Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden (VU P) stieg im Jahr 2023 auf 736 Verkehrsunfälle an. Der Anteil der Verkehrsunfälle mit Verletzten am Gesamtgeschehen beträgt im Kreis Schleswig-Flensburg etwa 12,3%. Die Anzahl der aufnahmepflichtigen Verkehrsunfälle stieg insgesamt von 1087 auf 1202. Neben den Unfällen mit Personenschaden gehören zu dieser Gruppe auch Unfälle, die auf erhebliche Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten zurückzuführen sind.
Mit rund 80% (4784) der Unfälle sind die nicht aufnahmepflichtigen Verkehrsunfälle der Kategorie S3 in ähnlicher Anzahl am Unfallgeschehen beteiligt wie im Vorjahr. Somit werden mehr als drei Viertel aller Unfälle nicht von der Polizei aufgenommen. Zu dieser Kategorie gehören Wildunfälle, bei denen es einen Rückgang auf 2403 gab. Der detaillierte Verkehrssicherheitsbericht steht zum Download bereit: https://t1p.de/tlcb
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% oder 382 Unfällen vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








