Am heutigen Freitag gegen kurz vor 15 Uhr meldeten Anwohner aus Bühnsdorf einen brennenden Personenkraftwagen an einem Gebäude. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus nicht verhindern.
Kreis Segeberg: Brennendes Hybrid-Auto greift auf Wohnhaus über

Bühnsdorf (ost)
Heute Freitag gegen kurz vor 15 Uhr haben mehrere Bewohner der Neuengörser Straße in Bühnsdorf einen brennenden PKW an einem Gebäude gemeldet.
Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Bühnsdorf, Wakendorf I und Stubben zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei unter dem Einsatzstichwort „FEU“ (Feuer, Standard) zur Brandstelle gerufen.
Vor Ort hat der Eigentümer des Fahrzeugs bereits versucht, sein Auto aus dem Carport zu entfernen, jedoch musste dieser Versuch abgebrochen werden, auch erste Löschversuche mit einem Nachbarn waren erfolglos.
Schon auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte aus mehreren Kilometern Entfernung die Rauchsäule sehen.
Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass ein Hybridauto der Marke Toyota und ein aus Holz gebautes Carport bereits in Vollbrand standen. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse wurde das Einsatzstichwort auf „FEU G“ (Feuer, größer als Standard) erhöht und zusätzliche Kräfte angefordert.
Es wurden sofort mehrere C-Rohre eingesetzt, um das Feuer von zwei Seiten im Außenangriff zu bekämpfen.
Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte aufgrund der starken Hitze und der schnellen Brandausbreitung ein Übergreifen auf das aus Holz gebaute Einfamilienhaus nicht verhindert werden. Innerhalb kürzester Zeit stieg schwarzer Rauch aus dem gesamten Dachbereich auf. Die Einsatzleitung erhöhte daraufhin erneut das Einsatzstichwort auf schließlich „FEU 2“ (Feuer, zwei Löschzüge).
Um 15:44 Uhr wurde der Kooperativen Regionalleitstelle West „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet. Der Innenangriff unter schwerem Atemschutz wurde aufgrund der Instabilität und Einsturzgefahr des Dachstuhls abgebrochen.
Die Brandbekämpfung im Außenangriff wurde fortgesetzt, sowohl über die Drehleiter aus Bad Segeberg als auch über handgeführte Strahlrohre. Um versteckte Glutnester zu erreichen, öffneten die Einsatzkräfte mit Einreißhaken die Dachpfannen.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Gegen 17:04 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
Bei dem Einsatz wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.
Die Feuerwehr war mit fast 90 Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Schadenshöhe, zu den Personalien oder zu den Verletzungen der Betroffenen machen.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Bühnsdorf Freiwillige Feuerwehr Wakendorf 1 Freiwillige Feuerwehr Neuengörs Freiwillige Feuerwehr Altengörs Freiwillige Feuerwehr Stubben Freiwillige Feuerwehr Traventhal Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg Freiwillige Feuerwehr Hamdorf Freiwillige Feuerwehr Klein Rönnau Freiwillige Feuerwehr Klein Gladebrügge Freiwillige Feuerwehr Weede Freiwillige Feuerwehr Havighorst (Kreis Stormarn) Technische Einheiten der Amtsfeuerwehr Trave-Land Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher, Rufbereitschaft Kreisfeuerwehrzentrale mit Wechselladerfahrzeug, stellv. Kreiswehrführer Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein: Rettungswagen Polizei Segeberg und Pinneberg Energieversorger Gas/Strom
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen oder 0,46% vertreten. Der Großteil der Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








