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Kreis Segeberg: Feuerwehr verhindert Dachstuhlbrandausbreitung

Am Montagabend verhinderte die Feuerwehr in Henstedt-Ulzburg die Ausbreitung eines Dachstuhlbrandes. 103 Einsatzkräfte waren im Großeinsatz, um das Feuer zu löschen.

Dachstuhlbrand mit Drehleiter
Foto: Presseportal.de

Henstedt-Ulzburg (ost)

Am Montagabend des 20. Juli 2026 meldeten mehrere Anrufer gegen 23:15 Uhr der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn eine Rauchentwicklung im Dachbereich eines Mittelreihenhauses in der Grünberger Straße in Henstedt-Ulzburg.

Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg zunächst mit dem Einsatzstichwort “FEU G” (Feuer, größer als Standard) alarmiert. Die ersten eintreffenden Polizeikräfte bestätigten die Situation sowie die akute Gefahr eines Feuerüberschlags auf die angrenzenden Reihenhäuser. Aufgrund dieser Situation wurde das Einsatzstichwort während der Anfahrt der Einsatzkräfte auf “FEU 2” (Feuer, zwei Löschzüge) erhöht und die gesamte Gemeindefeuerwehr Henstedt-Ulzburg alarmiert.

Im Verlauf des Einsatzes wurde das Einsatzstichwort auf “FEU 3” (Feuer, drei Löschzüge) erhöht, um zusätzliche Einsatzkräfte, insbesondere Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf, zur Einsatzstelle zu bringen.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit umfassenden Löschmaßnahmen. Insgesamt wurden vier handgeführte C-Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt, eines davon über die Drehleiter. Die Brandbekämpfung erfolgte von zwei Seiten: Die Drehleiter wurde im hinteren Bereich des Gebäudes positioniert, über deren Korb die Löschmaßnahmen durchgeführt wurden. Gleichzeitig erfolgte der Löschangriff im vorderen Bereich mit weiteren C-Strahlrohren.

Zu Beginn des Einsatzes wurde ein Innenangriff mit Atemschutztrupps gestartet. Dieser musste jedoch vorübergehend abgebrochen werden, weshalb die Brandbekämpfung anschließend von außen aus dem Drehleiterkorb fortgesetzt wurde. Nachdem das Dach großflächig mit der Drehleiter abgedeckt und das Feuer intensiv bekämpft wurde, konnte der Innenangriff mit mehreren Trupps unter PA wieder aufgenommen werden.

Insgesamt waren 17 Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehren Henstedt-Ulzburg und Kisdorf im Einsatz. Die Gesamtzahl der eingesetzten Kräfte betrug 103.

Gegen 01:25 Uhr wurde “Feuer aus” gemeldet. Anschließend wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst gesichtet, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der Einsatz wurde um 02:15 Uhr vollständig beendet.

Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude konnte größtenteils verhindert werden. Nur in einigen Bereichen kam es zu leichten Schäden an den Dächern der angrenzenden Häuser.

Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg (alle drei Gemeindewehren), Freiwillige Feuerwehr Kisdorf, Kreisfeuerwehrverband Segeberg (ein Pressesprecher), Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (drei Rettungswagen), Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Segeberg (ein Fachberater Betreuung), Polizei Segeberg und Pinneberg

Quelle: Presseportal

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