Die Kriminalpolizei Elmshorn vollstreckte 26 Durchsuchungsbeschlüsse gegen Männer im Alter von 25 bis 40 Jahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
Kreis Segeberg: Polizei-Durchsuchungen in Elmshorn und Pinneberg

Elmshorn (ost)
Seit Juli 2024 führt die Drogenfahndungsgruppe der Kriminalpolizei Elmshorn im Auftrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Drogenhandel in großen Mengen durch.
Während der Durchsuchungen am Mittwoch (29.01.2025) wurden insgesamt 26 Durchsuchungsbefehle in Wohn- und Geschäftshäusern gegen die beschuldigten Männer im Alter von 25 bis 40 Jahren mit Unterstützung von Hundehandlern der Polizeidirektion Bad Segeberg und weiteren Einsatzkräften der Landespolizei Schleswig-Holstein sowie der Landespolizei Hamburg vollstreckt. 19 Durchsuchungsbefehle wurden allein in Elmshorn und die restlichen im Kreis Pinneberg sowie Hamburg durchgeführt.
Bei den Durchsuchungen wurden eine große Menge Drogen und Bargeld beschlagnahmt, deren Auswertung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Die festgenommenen Verdächtigen wurden zur weiteren Bearbeitung den Polizeidienststellen übergeben.
Sie müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels in großen Mengen verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9931 auf 9644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8645 auf 8326, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








