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Kreis Segeberg: Polizei kontrolliert Messerverbot am Nahverkehrsbahnhof

Die Polizei in Kaltenkirchen zieht ein positives Fazit nach Kontrolle zum landesweiten Waffen- und Messerverbot, um die Sicherheit im ÖPNV zu erhöhen.

Foto: unsplash

Kaltenkirchen (ost)

Am Dienstag (11.02.2025) hat das Polizeirevier Kaltenkirchen den Personennahverkehr am Bahnhof in Kaltenkirchen kontrolliert.

Mit dieser Kontrolle möchte die Polizeidirektion Bad Segeberg einen ersten Beitrag zum landesweiten Waffen- und Messerverbot im ÖPNV leisten und die Sicherheit in Bus und Bahn erhöhen, um die Gefahren von Angriffen mit Waffen und Messern zu reduzieren.

Hintergrund dieser Kontrolle sind die seit Oktober 2024 geltenden Regelungen des Waffengesetzes über das Verbot des Mitführens von Waffen und Messern jeglicher Art im öffentlichen Personenfernverkehr sowie eine seit Ende Dezember 2024 in Kraft getretene Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs.

Näheres hierzu ist den Pressemitteilungen des Landespolizeiamtes Kiel vom 31.01.2025 unter nachfolgenden Links zu entnehmen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/5961747

In der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 14:00 Uhr haben Einsatzkräfte des Polizeireviers Kaltenkirchen gemeinsam mit Vertretern des Kommunalen Ordnungsdienstes Berufspendler und Reisende kontrolliert.

Auf Grundlage von Verordnung und Waffengesetz darf die Landespolizei Schleswig-Holstein zur Durchsetzung des Waffen- und Messerverbotes im öffentlichen Personennahverkehr sowie im Fernverkehr aus eigener Veranlassung und ohne Anlass Personen kurzzeitig anhalten, befragen und durchsuchen sowie mitgeführte Sachen in Augenschein nehmen. Bei den rund 135 kontrollierten Personen wurde ein Klappmesser sichergestellt und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Fabian Schröter, stellvertretender Revierleiter der Polizei in Kaltenkirchen, zieht ein positives Fazit der Kontrolle, „Mit der heute gezeigten Präsenz, konnten wir im Rahmen von Gesprächen für die veränderte Rechtslage sensibilisieren und trafen ausschließlich auf verständnisvolle Bürger und Bürgerinnen.“

Die Landespolizei SH wird auch zukünftig auf Grundlage der „Landesverordnung über das Führen von Messern und Waffen in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs“ aktiv weitere Kontrollen durchführen und appelliert: Messer und andere Waffen haben in Bus und Bahn nichts zu suchen!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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