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Kreis Segeberg: Schwerer Motorradunfall in Kattendorf

Zwei Schwerverletzte und ein lebensgefährlich Verletzter nach Zusammenstoß von drei Motorrädern.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

Am Donnerstag (09.05.2024) ereignete sich gegen 15.50 Uhr ein schwerer Motorradunfall in der Kaltenkirchener Straße. Dabei erlitten zwei Personen schwere Verletzungen und eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt.

Der angebliche Verursacher des Unfalls fuhr zusammen mit zwei weiteren Motorrädern auf der Landesstraße 80 von Oersdorf kommend in Richtung Kattendorf. Aus bisher ungeklärten Gründen fuhr ein 58-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Segeberg auf das Motorrad eines Begleiters auf, verlor dann die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte. Bei dem Sturz verletzte sich der Mann lebensgefährlich. Sein Motorrad rutschte fahrerlos in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem aus Kattendorf kommenden Motorrad. Der Fahrer (62 Jahre) und die Beifahrerin (65 Jahre) aus dem Kreis Pinneberg wurden bei diesem Unfall schwer verletzt.

Nach der Erstversorgung der drei Verletzten an der Unfallstelle wurden sie in verschiedene Kliniken zur weiteren Behandlung gebracht.

Die Polizeibeamten, die den Verkehrsunfall aufnahmen, stellten bei keinem der Unfallbeteiligten Beeinträchtigungen der Verkehrstüchtigkeit fest. Sie schätzten den Sachschaden auf etwa 35.000 Euro.

Nach der Darstellung bei der Bereitschaftsstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Kiel ordnete sie die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an.

Kontakt:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Michael Bergmann
Telefon: 04551 – 884-2024
Handy: 0160 – 93953921
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Es gab 1.753 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,12% entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 382 Unfälle, was 0,46% aller Unfälle sind. Die übrigen Sachschadensunfälle machen den größten Anteil aus mit 68.911 Fällen, was 83,33% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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