Eine Fahrerin verursachte einen Unfall in Alveslohe, ein schlafender Fahrer kollidierte auf der BAB 21 bei Bebensee mit der Leitschutzplanke.
Kreis Segeberg: Zwei Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss

Bad Segeberg (ost)
Am Montagabend (15.07.2024) ereignete sich in der Ellerauer Straße/Landesstraße 234 bei Alveslohe ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrerin, die unter dem Einfluss von Alkohol stand, leicht verletzt wurde. Ebenso kam es in der Nacht zum Dienstag (16.07.2024) auf der Bundesautobahn 21 bei Bebensee zu einer weiteren Trunkenheitsfahrt, bei der ein alkoholisierter Fahrer vermutlich mit der Leitschutzplanke kollidierte.
Um 22:00 Uhr lenkte eine 70-jährige Frau ihren Renault Twingo auf der Ellerauer Straße in Richtung Ellerau. Laut Zeugenaussagen fuhr die Fahrerin zunächst in Schlangenlinien und prallte dann in das Heck eines am Straßenrand geparkten VW Up. Die 70-jährige Frau aus dem Kreis Pinneberg wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von knapp 2 Promille. Die Polizeibeamten in Kaltenkirchen ordneten eine Blutentnahme bei der Unfallfahrerin an, die dann von einem Arzt durchgeführt wurde.
Auf der BAB 21 in Richtung Kiel entdeckten Beamte vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg einen Renault Twingo am Straßenrand stehen. Der 36-jährige Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, der im Fahrzeug schlief und vermutlich der Fahrer war, wies eine deutliche Alkoholisierung auf. Das Fahrzeug wies zudem Schäden an der Felge und an der Seite auf.
Möglicherweise kollidierte das Fahrzeug zuvor mit der Leitschutzplanke auf der Autobahn.
Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 2 Promille. Anschließend wurde eine Blutprobe entnommen.
In beiden Fällen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer eingeleitet. Den Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigten einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 9.190, wovon 7.938 männlich und 1.252 weiblich waren. 1.576 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, von denen 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8.645, wovon 7.470 männlich und 1.175 weiblich waren. 1.664 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33%, also 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








