Eine Kundin wurde während des Einkaufs im Supermarkt abgelenkt und bestohlen. Die Polizei sucht nach Zeugen für die Taschendiebe.
Kreis Steinburg: Diebstahl in Kellinghusen

Kellinghusen (ost)
Am Dienstag wurde eine Kundin eines Supermarktes in Kellinghusen von zwei Taschendieben bestohlen. Die Diebe haben die Frau abgelenkt und ihr das Portemonnaie gestohlen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.
Um 13.00 Uhr war die Geschädigte im Aldi-Markt An der Stör einkaufen. Sie trug ihre Handtasche sicher am Körper. Als die 64-Jährige an der Fleischtheke stand, sprach ein unbekannter Mann sie an und fragte nach einem Produkt. Nachdem sie geantwortet hatte, bat eine andere unbekannte Frau sie, einen Artikel aus einem Regal zu holen. Nachdem die Frau das getan hatte, verschwand das Duo schnell.
Ein paar Minuten später bemerkte die Frau aus dem Kreis Steinburg, dass ihre Geldbörse fehlte. Sie suchte sofort nach dem Paar, konnte es aber in den umliegenden Supermärkten nicht finden. Auch die polizeiliche Fahndung war erfolglos.
Der Mann, laut der Geschädigten, war etwa 180 cm groß, ungefähr 40 Jahre alt und von normaler Statur. Er hatte dunkle, mittellange, gewellte Haare und war dunkel gekleidet. Seine Begleiterin war etwa 165 cm groß, zwischen 30 und 40 Jahre alt, schlank und trug eine Mütze. Zeugen, die Informationen über die Diebe haben oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04822 / 20980 an die Polizei in Kellinghusen zu wenden.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3346 Fälle registriert, wobei 160 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 157 Verdächtige, darunter 119 Männer und 38 Frauen. 109 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 3432, wobei 258 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 209 Verdächtige, darunter 175 Männer und 34 Frauen. 140 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.346 | 3.432 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 160 | 258 |
| Anzahl der Verdächtigen | 157 | 209 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 119 | 175 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 38 | 34 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 109 | 140 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, von denen 66 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








