Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kreis Steinburg: Polizeiliche Kriminalstatistik Itzehoe 2025

Straftaten deutlich gesunken, Aufklärungsquote gestiegen. Wohnungseinbruch bleibt Kriminalitätsschwerpunkt, hohe Gewalt gegen Polizei.

Foto: unsplash

Itzehoe (ost)

Zahl der Straftaten deutlich gesunken. Aufklärungsquote erneut gestiegen.

Im Jahr 2025 hat die Polizeidirektion Itzehoe insgesamt 13.439 Straftaten registriert. Das sind 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote stieg im vergangenen Jahr in der Polizeidirektion Itzehoe auf 59,5 Prozent, nachdem sie bereits im Jahr zuvor gestiegen war.

Wie schon in den vergangenen Jahren lässt es sich in den Kreisen Steinburg und Dithmarschen verhältnismäßig sicher leben. Denn die Häufigkeitszahl, die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten pro 100.000 Einwohner, liegt in der Gesamtbetrachtung beider Kreise mit einem Wert von 5.049 klar unter dem Durchschnittswert des Landes von 6.271. “Die Wahrscheinlichkeit, im Gebiet der Polizeidirektion Itzehoe Opfer einer Straftat zu werden, ist damit weitaus geringer als in anderen Regionen Schleswig Holsteins”, sagte der Leiter der Polizeibehörde, Leitender Polizeidirektor Frank Matthiesen.

Beim Wohnungseinbruchdiebstahl gelang es der Polizeidirektion Itzehoe, die Zahl der Taten zu senken. Mithilfe eines Konzepts zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchdiebstähle reagierte die Polizei zu Beginn der dunklen Jahreszeit mit unterschiedlichen Maßnahmen auf ansteigende Fallzahlen und wirkte dieser Entwicklung erfolgreich entgegen. Wohnungseinbruch bleibt gleichwohl ein Kriminalitätsschwerpunkt.

Mit Sorge betrachtet Frank Matthiesen die weiterhin hohe Zahl von Straftaten, die sich gegen Polizeibeamte richten: “Gewalt gegen die Polizei ist ein Angriff auf den Rechtsstaat und diejenigen, die täglich für unsere Sicherheit eintreten. Wir werden solche Taten konsequent verfolgen und ihnen die gebotene Priorität einräumen.” Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 145 Fälle, in denen Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Dienstverrichtung Ziel von Widerstandshandlungen, tätlichen Angriffen sowie weiteren Delikten wie Bedrohungen und Körperverletzungen waren. Insgesamt waren 351 Beamte betroffen, 39 von ihnen erlitten Verletzungen.

Frank Matthiesen betont, dass der Erfolg bei der Bekämpfung von Kriminalität von vielen unterschiedlichen Akteuren abhängt: “Nicht nur bei der Bekämpfung von Gewalt im familiären Umfeld, sondern auch in vielen anderen Tätigkeitsfeldern hängt unser Erfolg von unterschiedlichen Akteuren ab. Ich danke daher allen, die an dieser gemeinsamen Aufgabe mitwirken.”

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 der Polizeidirektion Itzehoe ist als Gesamtwerk ab 07:00 Uhr im Internet abrufbar: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Itzehoe/itzehoe_index.html

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 2675 Fälle registriert, wovon 400 aufgeklärt wurden. Es gab 380 Verdächtige, darunter 335 Männer, 45 Frauen und 158 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 3271, wobei 520 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 427 Verdächtige, darunter 382 Männer, 45 Frauen und 191 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, wovon 815 gelöst wurden. Es gab insgesamt 693 Verdächtige, darunter 475 Männer, 218 Frauen und 137 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 814 fast gleich, wobei 542 Männer, 272 Frauen und 172 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.966 3.254
Anzahl der aufgeklärten Fälle 815 935
Anzahl der Verdächtigen 693 814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 475 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 218 272
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 172

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24