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Kudensee: Gewässerverunreinigung im Nord-Ostsee-Kanal

Eine unbekannte mineralölhaltige Substanz verunreinigte den Kanal zwischen Dückerswisch und Kudensee. Ein Motorschiff erhielt ein Weiterfahrverbot.

Foto: unsplash

Brunsbüttel (ost)

Am Sonntag, dem 18.08.2024 um 09:43 Uhr wurde eine Gewässerverunreinigung auf dem Nord-Ostsee-Kanal von der Weiche Dückerswisch (KKM 22) bis zur Weiche Kudensee (KKM 9) gemeldet, verursacht durch eine unbekannte mineralölhaltige Substanz. Vor Ort wurde lediglich in der Weiche Kudensee eine Verschmutzung des Gewässers festgestellt. Die Verunreinigung war als silbrig-gräuliche Fläche mit einer Ausdehnung von etwa 200×50 Metern auf der Wasseroberfläche sichtbar.

Es wurde eine Wasserprobe entnommen. In Absprache mit dem LKN-SH und den örtlichen Feuerwehren Brunsbüttel und Blangenmoor-Averlak wurde beschlossen, dass die Verunreinigung nicht bekämpft werden muss. Als Verursacher wurde ein Motorschiff identifiziert. Das Schiff erhielt ein Weiterfahrverbot von den Bahnhohsdalben Brunsbüttel bis zur Klassebestätigung durch die Schiffsicherheitsabteilung der BG-Verkehr. Die genaue Ursache für das Austreten der ölhaltigen Substanz ist bisher unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

nf24