Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Lasbek: Verkehrsunfallflucht – Zeugen gesucht

Ein Motorradfahrer flüchtet nach einem Unfall auf der Autobahn, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

11. März 2026 | Kreis Stormarn | 25.02.2026 – BAB 1/ Lasbek

Schon am 25. Februar 2026 ereignete sich ein Verkehrsunfallflucht in einem Stau auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Bargteheide.

Am 25. Februar 2026 gab es eine Vollsperrung auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg aufgrund eines Verkehrsunfalls. Ein 56-jähriger Mann aus Bad Schwartau stand, wie auch andere Verkehrsteilnehmer, bereits mehrere Stunden im Stau und verließ aufgrund eines persönlichen Bedürfnisses zu Fuß die Autobahn. Als er kurz darauf gegen 14:30 Uhr zum Fahrzeug zurückkehren wollte, überquerte er die Fahrbahn. Gleichzeitig fuhr ein Motorradfahrer unerlaubt durch die Rettungsgasse und kollidierte mit dem Fußgänger und seinem Auto. Beide stürzten. Der 56-jährige Mann stand auf und half dem Motorradfahrer, das Motorrad wieder aufzurichten. Der unbekannte Motorradfahrer setzte sich kurz auf die Leitplanke, stand dann plötzlich auf und fuhr davon, ohne sich um die Schadensregulierung und Unfallaufnahme zu kümmern. Der 56-jährige Bad Schwartauer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An seinem Mercedes entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Wer hat den Unfall oder den Motorradfahrer gesehen? Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier unter der Telefonnummer: 04531/1706-0 oder unter der E-Mail-Adresse: ED.BadOldesloe.PAB@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24