Eine lebensgefährlich verletzte Person wurde auf der A7 gefunden. Die Polizei sucht Zeugen und Hinweise zu einem schwarzen Mercedes Vito.
Lebensgefahr auf A7: Verletzte Person entdeckt

A7 / Handewitt (ost)
Früh am Dienstagmorgen (24.03.2026) gegen 05:40 Uhr wurde auf der A7 in Richtung Norden kurz vor dem Parkplatz Altholzkrug eine Person mit lebensgefährlichen Verletzungen entdeckt.
Der Verletzte ist ein 28-jähriger Deutscher aus Flensburg. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr, aber immer noch nicht vernehmungsfähig.
Die Untersuchungen zur Ursache des Vorfalls sind noch im Gange.
Die Polizei hat mittlerweile einen Hinweis auf einen schwarzen Mercedes Vito mit dem Kennzeichenfragment „SL-“ erhalten. Das Fahrzeug soll gegen 05:15 Uhr mit eingeschaltetem Warnblinklicht etwa 300 bis 400 Meter vor dem Parkplatz Altholzkrug am Straßenrand gestanden haben. Ob es einen Zusammenhang mit dem Vorfall gibt, ist derzeit unklar.
Die Ermittler suchen Personen, die Informationen zu diesem Fahrzeug haben oder den Hinweis ergänzen können.
Zusätzlich bittet die Polizei Personen, die sich in den frühen Morgenstunden auf der A7 zwischen der Ausfahrt Flensburg und dem Parkplatz Altholzkrug aufgehalten und verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Besonders Hinweise zu auffälligen Fahrzeugen, Personen oder ungewöhnlichen Situationen können wichtig für die Ermittlungen sein.
Auch Aufnahmen von Dashcams aus diesem Zeitraum könnten hilfreiche Informationen liefern.
Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Nord unter der Telefonnummer 04621/94520 oder per E-Mail an schleswig.pabr@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 74 Fälle, wobei 66 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








