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Leck: Tötungsdelikt in Niebüll

Eine 21-jährige Frau wurde Opfer eines Verbrechens. Ein 35-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Niebüll (ost)

In der Nacht vom Freitag, den 07. Juni, auf den Samstag, den 08. Juni 2024, wurde die Leiche einer 21-jährigen Frau in einem Waldgebiet in Niebüll gefunden, die zuvor Opfer eines Tötungsdelikts geworden war. Die Frau, die als vermisst gemeldet war, wurde durch Suchmaßnahmen der Polizei entdeckt.

Intensive Ermittlungen der Mordkommission Flensburg und anderer beteiligter Dienststellen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Flensburg führten gestern zur vorläufigen Festnahme eines 35-jährigen Mannes aus Niebüll.

Durch DNA-Spuren konnte der Beschuldigte, der in der Nähe des Opfers lebt, identifiziert werden.

Nach aktuellen Informationen gab es keine bekannte Verbindung zwischen dem Tatverdächtigen und dem Opfer.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte heute der Haftrichterin des Amtsgerichts Flensburg vorgeführt. Sie erließ einen Haftbefehl wegen Mordes in Verbindung mit Vergewaltigung.

Die Beweggründe und Hintergründe der Tat sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Mordkommission.

Ein Zusammenhang mit dem gemeldeten Sexualdelikt in der Gemeinde Leck am 23.04.2024 ist derzeit nicht ersichtlich.

Die Polizei dankt für die zahlreichen Hinweise aus der Bevölkerung.

Für Rückfragen zum Verfahren wenden Sie sich bitte direkt an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Flensburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 70, wobei nur 55 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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