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Lehmrade: Verkehrsunfallflucht – Fahrer stand unter Alkoholeinfluss

Ein 47-jähriger Fahrer verursachte in Lehmrade einen Unfall, flüchtete und wurde mit 4,95 Promille Alkohol im Blut gestoppt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

02. Januar 2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 01.01.2026 – Lehmrade

Gestern Abend (01. Januar 2026) ereignete sich um 18:15 Uhr ein Verkehrsunfall in der Oldenburger Straße in Lehmrade. Der Verursacher ist geflohen.

Derzeitigen Informationen zufolge fuhr ein 58-jähriger Mann aus der Nähe von Mölln mit einem Mercedes Sprinter auf der Oldenburger Straße in Lehmrade. Ein 47-jähriger deutscher Mann aus der Nähe von Mölln kam ihm in einem Toyota Auris in der Mitte der Fahrbahn entgegen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen, der entstandene Schaden wird auf 150 Euro geschätzt. Als der 58-jährige Mann die Polizei zur Unfallaufnahme rufen wollte, fuhr der Toyota-Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle weg. In Kehrsen trafen die Beamten den 47-Jährigen gegen 18:30 Uhr in seinem Fahrzeug an, nachdem Zeugen beobachtet hatten, wie er auf ein fremdes Grundstück gefahren war. Bei der Kontrolle weigerte sich der Mann zunächst, aus dem Auto auszusteigen und mit den Beamten zu sprechen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 4,95 Promille. Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, wo auch die von den Beamten angeordneten Blutproben entnommen wurden.

Der Führerschein des 47-jährigen Toyota-Fahrers wurde eingezogen. Er wird unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Verkehr zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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