Eine aufmerksame Zeugin stoppte eine alkoholisierte Autofahrerin in Lensahn, die in Schlangenlinien fuhr. Die 34-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen hatte einen Atemalkoholwert von 0,95 Promille und musste eine Blutprobe abgeben.
Lensahn: Alkoholisierte Autofahrerin gestoppt

Lübeck (ost)
Am Abend des Sonntags (09.06.2024) wurde in Lensahn eine Autofahrerin von einem aufmerksamen Zeugen daran gehindert, weiterzufahren. Vor dem Zeugen fuhr sie zuvor in Schlangenlinien mit ihrem Fahrzeug. Später wurde bei der Frau Alkohol im Atem festgestellt, was zur Entnahme einer Blutprobe führte.
Um 20:15 Uhr bog eine 34-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen mit ihrem Ford Fiesta bei Lensahn von der Autobahn 1 ab. Dann fuhr sie über Kabelhorst und Schwienkuhl zurück nach Lensahn. Hinter ihr fuhr ein 24-jähriger Polizist, der jedoch privat unterwegs war. Er bemerkte, dass die Frau in Schlangenlinien fuhr und bereits in den Seitenstreifen geraten war.
Daraufhin informierte der 24-Jährige über die Leitstelle seine Kollegen. Die 34-jährige Frau stoppte schließlich ihre Fahrt auf einem Tankstellengelände in der Dieselstraße in Lensahn. Als der Polizist die Frau ansprach, reagierte sie zuerst uneinsichtig und wollte weiterfahren. Da er Alkoholgeruch bei der Frau bemerkt hatte, trat der Polizist in den Dienst und gab sich als Polizist zu erkennen. Anschließend hinderte er die Frau daran, weiterzufahren.
Schließlich konnten die alarmierten Streifenpolizisten der Polizeistation Oldenburg die Frau kontrollieren. Sie stellten einen Atemalkoholwert von 0,95 Promille fest. Aufgrund der vorherigen Ausfallerscheinungen wurde der Frau eine Blutprobe entnommen. Ihr Fahrzeug durfte sie nicht mehr bewegen. Die Frau aus Nordrhein-Westfalen muss sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Kontakt:
Polizeidirektion Lübeck
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Maik Seidel – Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 10944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10509 auf 9931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9190 auf 8645, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Von den Unfällen fanden 67,34% innerorts, 28,42% außerorts (ohne Autobahnen) und 4,24% auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








