Am Samstagabend wurden zwei Polizeibeamte zu einer hilflos am Boden liegenden Person in Grömitz gerufen. Der aggressive Mann griff die Beamten mit Faustschlägen an, wodurch einer von ihnen nicht mehr dienstfähig war.
Lensahn: Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Lübeck (ost)
Am Abend des Samstags (07.03.2026) wurden zwei Beamte der Polizei zu einer Person gerufen, die hilflos am Boden lag in Grömitz. Während des Vorfalls zeigte sich der Mann feindlich und attackierte die Polizeibeamten mit Schlägen. Ein Polizist war danach nicht mehr arbeitsfähig. Die Polizei hat eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Um 20:00 Uhr wurden zwei Polizisten der Polizeistation Grömitz in die Christian-Westphal-Straße geschickt, um nach einer am Boden liegenden Person zu schauen. Am Ort des Geschehens trafen die Beamten auf einen 35-jährigen Mann aus Ostholstein. Er lag neben seinem Fahrrad und schien stark betrunken zu sein.
Der Mann zeigte sich feindlich den Polizisten gegenüber. Als die Beamten den 35-Jährigen aus Sicherheitsgründen durchsuchten, attackierte er sie und schlug mit seiner Faust gegen ihre Köpfe. Der Mann wurde unter Einsatz von Pfefferspray und mit Hilfe weiterer Polizisten aus Neustadt und Lensahn unter Kontrolle gebracht. Die Polizisten legten dem 35-Jährigen Handschellen an.
Die Polizisten übergaben den Mann dann an den Rettungsdienst. Der Ostholsteiner wurde in ein Krankenhaus gebracht und blieb dort zur weiteren medizinischen Behandlung. Eine Richterin des Amtsgerichts Lübeck ordnete die Entnahme einer Blutprobe zur Feststellung des Blutalkoholwerts an.
Am Ort des Vorfalls sicherten die Einsatzkräfte das Fahrrad und die zurückgelassenen Wertsachen des Ostholsteiners.
Die Polizei hat eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 35-jährigen Mann (Staatsangehörigkeit: rumänisch) eingeleitet. Ein Polizist war nach dem Vorfall nicht mehr arbeitsfähig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9.931 im Jahr 2022 auf 9.644 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8.645 im Jahr 2022 auf 8.326 im Jahr 2023 zurück. Dabei waren 7.470 Verdächtige männlich und 1.175 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 7.225 männliche und 1.101 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 im Jahr 2022 auf 1.795 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








