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Lübeck: 23-Jähriger begeht mehrere Straftaten an einem Abend

Ein 23-Jähriger aus St. Lorenz beging am Dienstag mehrere Straftaten. Er beleidigte, schlug einen Mann und setzte Mülltonnen in Brand.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Dienstagabend (15.09.2026) hat ein 23-jähriger Mann aus Lübeck zunächst einen anderen Mann an einer Bushaltestelle in St. Lorenz beleidigt, geschlagen und anschließend mehrere Mülltonnen in Brand gesetzt. Der Verdächtige wurde festgenommen und zur Polizei gebracht. Dort leistete er Widerstand und beleidigte sowie bedrohte die Einsatzkräfte.

Ein 23-jähriger Bewohner von St. Lorenz (deutsche Staatsangehörigkeit) wurde am Dienstag gegen 20.40 Uhr zunächst an einer Bushaltestelle in der Wendischen Straße auffällig. Er soll einen Buspassagier beim Aussteigen beleidigt und unerwartet ins Gesicht geschlagen haben, bevor er sich vom Tatort entfernte. Der Geschädigte benötigte keine ärztliche Behandlung.

Nach Hinweisen von Zeugen konnten die Polizeibeamten den Verdächtigen immer noch in der Wendischen Straße finden. Der Mann soll zu diesem Zeitpunkt bereits unkooperativ und provokant gewesen sein. Nach den polizeilichen Maßnahmen begab sich der Lübecker in Richtung Hansering.

Gegen 21.00 Uhr meldeten Zeugen brennende Papiertonnen im Hansering und in der Lindenstraße und wiesen auf eine verdächtige Person hin. Die Beschreibung passte zu dem zuvor kontrollierten Verdächtigen, der noch in der Lindenstraße von den Einsatzkräften gefunden werden konnte.

Der Mann zeigte erneut unkooperatives Verhalten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er ins Zentralgewahrsam des 4. Polizeireviers gebracht. Bei seiner Ankunft im Polizeigewahrsam versuchte der Verdächtige zu fliehen. Er beleidigte und bedrohte die Beamten.

Gegen den Lübecker wird nun wegen Sachbeschädigung in drei Fällen, Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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