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Lübeck: Alkoholisierter Fahrer verursacht Unfall und fehlt an Fahrerlaubnis

Ein 45-jähriger Mann verursachte einen Verkehrsunfall in Lübeck St. Jürgen, wies 2,6 Promille Atemalkohol auf und hatte keine Fahrerlaubnis. Er verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am späten Donnerstagabend (05.03.2026) kollidierte ein 45-jähriger Mann aus Lübeck mit seinem VW Golf in Lübeck St. Jürgen mit einem Verkehrsschild. Er blieb unverletzt und der Schaden an seinem Auto war gering. Allerdings hatte der Mann zu viel Alkohol getrunken – der Alkoholtest ergab 2,6 Promille. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen.

Um 01.10 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge den grauen VW Golf des 45-Jährigen (polnische Staatsangehörigkeit) auf der Berliner Straße in Richtung Innenstadt. Vor der Kreuzung mit der Kronsforder Allee geriet der VW plötzlich nach links und prallte gegen ein Verkehrsschild auf der Verkehrsinsel. Trotz des Unfalls setzte der Mann seine Fahrt fort und hielt erst an, als der Zeuge ihm Anweisungen gab.

Als die Beamten des 4. Polizeireviers eintrafen, schwankte der Golf-Fahrer stark, lallte und roch stark nach Alkohol. Der Atemalkoholtest ergab 2,6 Promille. Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis und fuhr nicht sein eigenes Auto.

Die Polizisten brachten den 45-Jährigen zur Blutentnahme mit auf das 4. Polizeirevier. Er verhielt sich weiterhin aggressiv und unkooperativ. Als eine Bekannte, der auch der VW gehörte, ihn abholen sollte, schlug er auf das Dach ihres Autos. Um weitere Straftaten zu verhindern, verbrachte der Mann aus Lübeck den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam.

Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, nicht angepasster Geschwindigkeit und versuchter Sachbeschädigung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 292 Fällen, also 0,89%, vertreten. Der Großteil der Unfälle (85,13%) sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 27.916. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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