Ein Krankentransportwagen geriet in Lübeck St. Jürgen in Brand. Die Besatzung blieb unverletzt, Ursache war ein technischer Defekt.
Lübeck: Brand in Krankentransportwagen

Lübeck (ost)
Am Montagabend (05.01.2026) brach in Lübeck St. Jürgen ein Feuer in einem Krankentransportwagen aus. Das Fahrzeug wurde durch das Feuer fast vollständig zerstört. Die Besatzung des Rettungswagens blieb unverletzt. Der Brand, der im Motorraum ausbrach, wurde vorläufig auf einen technischen Defekt zurückgeführt. Es gibt derzeit keine Hinweise auf eine Straftat.
Um 20:30 Uhr bemerkte die Besatzung des Krankentransportwagens im Mönkhofer Weg Probleme mit dem Motor. Kurz darauf blieb das Fahrzeug stehen und Flammen schlugen aus dem Motorraum. Die beiden Rettungskräfte konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen und alarmierten die Feuerwehr.
Die Flammen griffen schnell auf den gesamten Krankentransportwagen über, der daraufhin in Vollbrand stand. Die Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten. Aufgrund der möglichen Gefahr einer Detonation von Sauerstoffflaschen im Fahrzeug sperrte die Polizei den Mönkhofer Weg von der Stadtweide bis zum Bahnhaltepunkt St. Jürgen.
Die Anwohner wurden gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich nicht zu gefährden.
Feuer, Flammen und Hitze fügten dem Krankentransportwagen schweren Schaden zu. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört und musste abgeschleppt werden. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Nach den Löscharbeiten und dem Abtransport des KTW durch ein Abschleppunternehmen konnte der Einsatz gegen 22:30 Uhr beendet werden.
Es gibt keine Hinweise auf fahrlässiges oder vorsätzliches Inbrandsetzen des Fahrzeugs, der Brand wurde durch einen technischen Defekt verursacht.
Ulli Fritz Gerlach
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








