Ein Diensthund der Polizei fand einen Rucksack mit Betäubungsmitteln, nachdem ein Radfahrer sich einer Polizeikontrolle entzogen hatte.
Lübeck-Buntekuh: Polizeihund findet Rucksack mit Betäubungsmitteln

Lübeck (ost)
+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++
Am Samstag (29.08.2026) versuchte ein Radfahrer, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Dabei verschwand ein Rucksack, der später von einem Diensthund der Polizei gefunden wurde. Im Rucksack wurden Betäubungsmittel und Cannabis sichergestellt. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
Polizeibeamte des 2. Polizeireviers bemerkten am Samstag gegen 01.45 Uhr in der Fregattenstraße einen Mann mit einem Rucksack auf einem E-Bike und entschieden sich zur Kontrolle.
Der 38-jährige Lübecker (deutsche Staatsbürgerschaft) versuchte zu fliehen und fuhr mit einem E-Bike in Richtung Klipperstraße. Der Verdächtige wurde auf einem Parkplatz gefunden, ohne Rucksack oder Fahrrad. Das Fahrrad wurde später auf dem Parkplatz eines Discounters entdeckt. Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrrad gestohlen worden war.
Um den Rucksack zu finden, setzten die Beamten einen Diensthund ein, der den Rucksack in einem Gebüsch fand. Im Rucksack befanden sich Betäubungsmittel, Cannabis und andere Gegenstände für den Handel.
Ein Bereitschaftsstaatsanwalt entschied, dass der Verdächtige vorläufig festgenommen und dem Richter vorgeführt werden sollte.
Der 38-Jährige wurde nach seiner Vorführung beim Richter am Samstag in Untersuchungshaft genommen.
Anfragen zu dieser Pressemitteilung sind an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck zu richten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8645, darunter 7470 Männer und 1175 Frauen. 1664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle registriert, wovon 9644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8326, darunter 7225 Männer und 1101 Frauen. 1795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








