In Buntekuh wurden Stadttauben beschossen, die Polizei sucht dringend nach Zeugen für Hinweise aus der Bevölkerung.
Lübeck-Buntekuh: Tauben beschossen in Buntekuh – Zeugen gesucht

Lübeck (ost)
Seit ungefähr Mitte Juni dieses Jahres gab es in Buntekuh, einem Stadtteil von Lübeck, mehrere Schüsse auf Stadttauben. Zwei verletzte Tiere wurden bereits entdeckt und es wurde auch ein Geschoss sichergestellt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Am 03.07.2024 übergaben Anwohner der Korvettenstraße in Lübeck eine vermeintlich verletzte Taube an den Verein Stadttauben Lübeck e.V. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Tier angeschossen wurde. Ein Geschoss konnte im Flügel der Taube gefunden werden. Ersten Schätzungen zufolge ist die Verletzung etwa zwei Wochen alt.
Einige Wochen später meldeten weitere Anwohner ebenfalls eine verletzte Taube in der Korvettenstraße. Es wurden eine vermeintliche Schusswunde und beschädigte Knochen diagnostiziert. Da Stadttauben sehr standorttreue Tiere sind, müssen die Taten in unmittelbarer Nähe verübt worden sein. Der Verein hat daraufhin Anzeige bei der Polizei erstattet.
Die Ermittlungen wurden vom Umweltschutztrupp des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz aufgenommen. Zeugen, die Informationen über den Vorfall oder die möglichen Täter haben, werden gebeten, sich bei den Beamten zu melden. Die Ermittler sind unter der Rufnummer 04527-7077100 oder per E-Mail unter scharbeutz.pabr@polizei.landsh.de erreichbar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 70, wobei nur 55 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 62, wobei 56 Männer und 6 Frauen beteiligt waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








