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Lübeck-Buntekuh: Verkehrsunfall in Lübeck – Buntekuh

Kollision mit mehreren Fahrzeugen – Verdacht der Trunkenheit. Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Sonntagmorgen (28.12.2025) ereignete sich in Lübeck – Buntekuh ein Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuge beschädigt wurden. Eine Autofahrerin ist offenbar gegen zwei geparkte Autos gefahren. Die Polizei hat die Untersuchungen wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkohol- oder Drogenkonsum eingeleitet.

Um 09:00 Uhr fuhr eine 44-jährige Autofahrerin stadtauswärts die Ziegelstraße entlang. Kurz hinter der Kreuzung Karavellenstraße geriet die Lübeckerin mit ihrem VW Fox nach rechts und prallte gegen einen geparkten VW Caddy. Danach kollidierte sie mit dem Heck eines Jaguars.

Die Fahrerin wurde bei dem Unfall nicht verletzt. An ihrem VW und dem Jaguar entstanden erhebliche Schäden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der VW Caddy wies Schäden an der Fahrerseite auf. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000EUR geschätzt. Der VW Fox wurde abgeschleppt, die anderen beiden Fahrzeuge blieben am Unfallort.

Während der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht bei den Polizeibeamten, dass die 44-jährige Fahrerin unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stehen könnte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,44 o/oo.

Daraufhin ordneten die Beamten eine Blutprobe an und nahmen den Führerschein der Lübeckerin (deutsche Staatsangehörigkeit) in Verwahrung. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkohol- oder Drogenkonsum.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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