Fahrer unter Alkoholeinfluss verursacht Kollision zwischen Mercedes und Hyundai, 11.000 Euro Sachschaden, 3,4 Promille Atemalkoholwert, Fahrverbot und Ermittlungen gegen den Verursacher
Lübeck-Buntekuh: Verkehrsunfall in Lübeck Buntekuh

Lübeck (ost)
In Lübeck Buntekuh ereignete sich am späten Sonntagnachmittag (06.09.2026) ein Verkehrsunfall. Nach vorliegenden Informationen kollidierte der Fahrer eines Mercedes Sprinters auf der Fregattenstraße mit einem vorfahrtsberechtigten Hyundai. Sowohl der Fahrer des Mercedes als auch der des Hyundais erlitten keine Verletzungen, jedoch entstand nach einer ersten Schätzung ein Sachschaden in Höhe von 11.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Mercedes-Fahrer stark alkoholisiert war – ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von knapp 3,4 Promille.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand beabsichtigte der Fahrer des Mercedes Sprinters gegen 17:30 Uhr von der Briggstraße nach rechts in die Fregattenstraße abzubiegen. Beim Abbiegen kollidierte der 27-jährige Fahrer (Staatsangehörigkeit: Ukrainisch) mit dem 72 Jahre alten Fahrer eines Hyundai, der aus Richtung Ziegelstraße in Richtung Moislinger Allee unterwegs war.
Durch den Zusammenstoß wurde die Stoßstange des Mercedes abgerissen. Am Hyundai brach die hintere Fahrzeugachse. Ein Abschleppunternehmen übernahm den Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Hyundais. Weder der Mercedes-Fahrer noch der Hyundai-Fahrer wurden verletzt.
An der Unfallstelle gab es Anzeichen dafür, dass der Mercedes-Fahrer offensichtlich Alkohol konsumiert hatte. Aufgrund des gemessenen Atemalkoholwerts von knapp 3,4 Promille wurde dem 27-Jährigen anschließend eine Blutprobe entnommen und die Nutzung von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen bis auf Weiteres untersagt. Die Beamten des 2. Polizeireviers Lübeck ermitteln gegen ihn wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








