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Lübeck-Buntekuh: Verkehrsunfall in Lübeck Buntekuh, Polizei sucht Zeugen

Nach einem Verkehrsunfall in Lübeck Buntekuh flüchteten vier junge Männer, einer wurde bereits gestellt. Die Polizei ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht und verbotenem Kraftfahrzeugrennen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd und einem anschließenden Verkehrsunfall am Montagmittag (14.09.2026) in Lübeck Buntekuh bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Die Insassen des Fahrzeugs hatten zunächst versucht, sich einer Verkehrskontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen und kollidierten dann mit ihrem Golf GTI gegen einen Laternenmast. Anschließend flohen die vier Insassen, wobei einer der Männer kurz darauf von der Polizei festgenommen wurde. Die Beamten der Polizeistation Buntekuh ermitteln wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidriger und rücksichtsloser Fahrweise im Straßenverkehr.

Um 11:50 Uhr versuchten die Beamten des 2. Polizeireviers, den grauen Golf GTI in der Moislinger Allee zu kontrollieren. Der Fahrer des Sportwagens beschleunigte jedoch plötzlich und versuchte, der geplanten Kontrolle zu entkommen. Auf dem Buntekuhweg beschleunigte er auf deutlich über 100 km/h und fuhr in den Gegenverkehr. Während der Flucht passierte das Fahrzeug ein angrenzendes Altenheim und eine Fußgängerampel, in deren Nähe sich eine Grundschule befindet.

Beim Wechseln auf den rechten Fahrstreifen geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab, überquerte den Gehweg und prallte gegen einen Laternenmast, bevor es die Ziegelstraße erreichte. Die vier Insassen flüchteten zu Fuß, der GTI wurde stark beschädigt. Die Polizei suchte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen nach den Männern. Einer von ihnen, ein 16-jähriger Mann aus Lübeck (deutsche Staatsangehörigkeit), konnte während der Fahndung festgenommen werden. Bei ihm fanden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel.

Am Dienstag, den 15.09.2026, meldete sich der mutmaßliche Fahrer des Golf GTI bei der Polizei. Gegen den 23-jährigen Mann aus Lübeck (afghanische Staatsangehörigkeit) wurden Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts der Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Die Ermittlungen zu den beiden anderen flüchtigen Männern dauern an.

Die Polizei in Lübeck Buntekuh bittet um Hinweise von weiteren Geschädigten, die möglicherweise durch das Fahrverhalten des Golffahrers im Buntekuhweg gefährdet wurden. Zudem werden Zeugen gesucht, die Videos vom Fahrverhalten oder der Unfallsituation gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei in Buntekuh unter der Telefonnummer 0451-1317200 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, wobei 7470 männliche und 1175 weibliche Verdächtige waren. 1664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 10838, von denen 9644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 8326, darunter 7225 Männer und 1101 Frauen. 1795 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, insgesamt 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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