Zwei Brüder attackieren Busfahrer nach Ticketkontrolle, Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und weiteren Delikten
Lübeck: Busfahrer in Neustadt verletzt

Lübeck (ost)
Am Dienstagmittag (05.05.2026) sollen zwei Geschwister einen Busfahrer am ZOB in Neustadt mit Schlägen und Tritten verletzt haben. Einer der jungen Männer soll zuvor ein gefälschtes Ticket vorgezeigt haben und deshalb vom Fahrer aufgefordert worden sein, auszusteigen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und anderer Straftaten.
Ein 36-jähriger Busfahrer wurde am Dienstag gegen 12.35 Uhr an der Haltestelle Bahnhof in Neustadt gebeten, einem Fahrgast beim Einsteigen die Fahrkarte zu zeigen. Der Ostholsteiner erkannte, dass das vorgezeigte Ticket gefälscht war. Er forderte den 18-jährigen Iraker auf, den Bus zu verlassen, stand vom Fahrersitz auf und trat vor den Sichtschutz. Der 18-Jährige schlug daraufhin dem Busfahrer mit der Faust ins Gesicht. Draußen setzte sich die Auseinandersetzung fort, als der 16-jährige Bruder des Irakers hinzukam und dem Busfahrer ebenfalls mit der Faust auf den Kopf schlug. Beide Brüder schlugen weiter auf den 36-Jährigen ein und traten auf ihn ein, als er zu Boden ging.
Ein 24-jähriger Zeuge bemerkte den Vorfall und forderte die beiden jungen Männer auf, den Busfahrer in Ruhe zu lassen. Die Brüder kamen der Aufforderung nach.
Zwischenzeitlich wurden die Polizei und der Rettungsdienst alarmiert und trafen vor Ort ein. Die Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Busfahrer ins Krankenhaus. Die Polizei führte erste Befragungen durch und sicherte Spuren.
Der genaue Beginn der Auseinandersetzung im Bus selbst ist noch nicht vollständig bekannt. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen aus dem Bus oder dem Bereich des ZOB, die sachdienliche Hinweise geben können. Informationen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04561/6150 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








