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Lübeck: Busfeuerwerk in Innenstadt

Mehrere Männer zündeten Feuerwerkskörper in einem Bus, eine Person wurde leicht verletzt. Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Abend des Montags (29.12.2025) haben einige männliche Personen Feuerwerkskörper in einem Bus in der Lübecker Innenstadt gezündet. Bei dem Vorfall wurde eine Person leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Um 20:40 Uhr haben ersten Informationen zufolge drei Männer in einem Bus in der Nähe des Kohlmarktes eine Silvester-Batterie gezündet. Das Feuerwerk wurde während der Fahrt von der Holstenstraße in Richtung des Kohlmarktes im hinteren Teil des Busses gezündet.

Eine 23-jährige Lübeckerin hat leichte Verletzungen durch den Rauch erlitten. Die drei Verdächtigen sind unerkannt geflohen, als der Bus anhielt. Im Bus kam es zu keinen Schäden.

Die Polizeibeamten, die vor Ort waren, haben ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Derzeit werden Spuren und Hinweise zur Identifizierung der Tatverdächtigen von den Ermittlern des 1. Polizeireviers Lübeck ausgewertet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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