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Lübeck: Diebstahl aus St. Jürgen Kirche in Grube

Unbekannte Täter stehlen Opferstock und Spendenbox. Polizei sucht dringend nach Zeugen.

(c) PD Lübeck Bild: Entwendeter Opferstock St. Jürgen Kirche Grube (grüne Holzkiste)
Foto: Presseportal.de

Lübeck (ost)

Zwischen dem 24. und 28. April wurde der Opferstock der Kirche in Grube sowie der Inhalt einer Spendenbox des Fördervereins von unbekannten Tätern gestohlen. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Am 30. April 2026 wurde berichtet, dass zwischen dem 24. und 28. April 2026 ein Diebstahl in der St. Jürgen Kirche in Grube stattgefunden hat.

Nach den bisherigen Ermittlungen haben unbekannte Täter den Opferstock der Kirche gestohlen. Es handelt sich um eine dunkelgrüne Holzkiste mit schmiedeeisernen Beschlägen. Die Kiste war wahrscheinlich ursprünglich an einem etwa 70 kg schweren Felsblock mit einer Kette gesichert, die gewaltsam durchtrennt wurde.

Zusätzlich wurde die Sammelbox des Fördervereins am Eingangsbereich der Kirche aufgebrochen und ihr Inhalt gestohlen. Der Wert des Diebesguts kann derzeit nur geschätzt werden, liegt aber voraussichtlich im dreistelligen Eurobereich.

Da die Kirche täglich von 8 bis ungefähr 19 Uhr für Besucher geöffnet ist, wird vermutet, dass die Tat in diesem Zeitraum stattgefunden hat.

Die Polizeistation Grube hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl aufgenommen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben – insbesondere Personen, die eine altertümlich aussehende Holzkiste aus der Kirche getragen haben – werden gebeten, sich an die Ermittler zu wenden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer: 04364-766 992 0 oder per E-Mail an: Grube.Pst@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Fälle von Mord aufgezeichnet, wovon 55 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 29 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle in Schleswig-Holstein auf 74, wovon 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 28 nicht-deutsche Staatsbürger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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