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Lübeck: Durchsuchungsmaßnahmen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Staatsanwaltschaft, Zoll und Steuerfahndung durchsuchen Bauunternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Über 800 Beamte sichern Beweismaterial und vernehmen Verdächtige.

Foto: unsplash

Itzehoe, Hamburg, Schenefeld (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Lübeck, dem Hauptzollamt Itzehoe und dem Finanzamt für Zentrale Prüfungsdienste

Itzehoe, Lübeck, 11. Juni 2024

In einem ausführlichen Untersuchungsverfahren gegen Verantwortliche eines Bauunternehmens aus Schleswig-Holstein mit einer weiteren Niederlassung in Hamburg haben die Staatsanwaltschaft Lübeck, das Hauptzollamt Itzehoe und das Finanzamt für Zentrale Prüfungsdienste am Morgen des heutigen Tages etwa 100 Durchsuchungsbeschlüsse und drei Haftbefehle vollstreckt. Über 800 Zollbeamte aus dem ganzen Bundesgebiet durchsuchten zusammen mit Steuerfahndern des Landes Schleswig-Holstein Objekte wie Geschäftsräume der Firmensitze und Wohnungen der Beschuldigten, hauptsächlich in Schleswig-Holstein und Hamburg. Im Rahmen der Maßnahmen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Gleichzeitig wurden Maßnahmen zur Sicherung von Vermögenswerten durchgeführt und erste Vernehmungen von Beschuldigten und Zeugen durchgeführt.

Verdächtig sind fünf Personen, die verdächtigt werden, sich als Bande zusammengeschlossen zu haben und im Zeitraum vom 01.01.2017 bis heute Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von mindestens 1,5 Millionen Euro vorenthalten zu haben. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass die Täter in großem Umfang auch Lohnsteuer hinterzogen und gewerbsmäßig ausländische Arbeitskräfte in die Bundesrepublik eingeschleust haben. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wurden zur Verschleierung der Schwarzlohnzahlungen an die Arbeitnehmer unter anderem Schein- oder Abdeckrechnungen ohne tatsächlich erbrachte Leistungen von mehreren Serviceunternehmen als sogenannte Fremdleistungen verbucht.

Weitere Informationen werden aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht mitgeteilt.

Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.

Kontakt:

Hauptzollamt Itzehoe
Maurice Douce
Telefon: 04821/902 – 1040
E-Mail: Presse.HZA-Itzehoe@zoll.bund.de
www.zoll.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24