In der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschädigte ein unbekannter Mann die Schaufensterscheibe eines Bekleidungsgeschäfts in Lübeck und entwendete Ware. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Lübeck: Einbruch in Bekleidungsgeschäft – Polizei sucht Zeugen

Lübeck (ost)
In der Nacht vom Donnerstag, dem 14.06.2024, auf Freitag verursachte ein unbekannter Mann Schäden an der Schaufensterscheibe eines Bekleidungsgeschäfts in der Nähe des Holstentores in Lübeck. Nach bisherigen Erkenntnissen entnahm der Verdächtige anschließend Waren aus der Auslage und konnte entkommen. Das Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls aufgenommen und bittet um weitere Zeugenaussagen.
Um 00:40 Uhr wurde die Polizeileitstelle über den Einbruch in das Bekleidungsgeschäft informiert. Ein Zeuge hatte zuvor in der Nähe der Holstentorbrücke einen lauten Knall gehört. Danach sah er eine männliche Person, die mehrere Kleidungsstücke unter dem Arm trug und ihm entgegen lief, aus Richtung des Bekleidungsgeschäfts gegenüber des Holstentores. Der aufmerksame Zeuge konnte die flüchtige Person kurzzeitig festhalten, jedoch gelang es dem Verdächtigen zu fliehen. Der Zeuge alarmierte sofort die Polizei über den Notruf. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen durch mehrere Streifenwagenbesatzungen konnte der Flüchtige nicht mehr gefunden werden.
Nach aktuellen Erkenntnissen hatte der Verdächtige die große Schaufensterscheibe des Geschäfts beschädigt und dann Kleidung aus der Auslage gestohlen. Die Polizei sicherte erste Spuren noch in derselben Nacht.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen suchen die Beamten des Kommissariats 12 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck weitere Zeugen, die Informationen zum Tathergang und dem flüchtigen Mann geben können. Der Verdächtige wird als etwa 160 cm bis 170 cm großer, schlanker Mann im Alter von etwa 25 Jahren beschrieben.
Er hatte schwarze kurze Haare, trug einen Rucksack und soll zum Zeitpunkt der Tat einen dunklen Kapuzenpullover mit einem weißen Logo auf der Vorderseite sowie eine dunkle Jogginghose getragen haben. Hinweise zur Tat und dem Verdächtigen nimmt die Kriminalpolizei unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 380 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren (335). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 männliche und 9 weibliche Verdächtige. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, von denen jedoch nur 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, wovon 56 männlich und 6 weiblich waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland – 403.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








