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Lübeck: Einbruch in Goldschmiede – Polizei sucht Hinweise

Ein Anwohner bemerkte den Einbruch in Lübeck, zwei Personen flüchteten. Polizei ermittelt wegen Diebstahl im fünfstelligen Bereich.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Dienstag (13.01.2026) um 02:15 Uhr hat ein Bewohner bemerkt, dass in eine Goldschmiede in der Glockengießerstraße eingebrochen wurde und hat die Polizei informiert. Zwei Personen sind in Richtung Kanalstraße geflohen. Schmuck wurde gestohlen, die genaue Menge ist noch unbekannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl und bittet um Hinweise.

Ein 37-jähriger Lübecker aus der Glockengießerstraße hat am Dienstag um 02:15 Uhr ein Geräusch gehört. Er hat aus dem Fenster zwei Personen an der benachbarten Goldschmiede gesehen, die eine Scheibe eingeschlagen haben. Der Zeuge hat die Personen angeschrien, woraufhin sie zu Fuß in Richtung Kanalstraße geflohen sind. Danach hat der Lübecker die Polizei informiert.

Bei der Untersuchung des Tatorts haben die Beamten festgestellt, dass ein Schaufenster beschädigt und Schmuck aus dem Schaufenster gestohlen wurde. Einige Schmuckstücke lagen vor dem Geschäft auf dem Bürgersteig.

Nach ersten Schätzungen liegt der Wert des gestohlenen Schmucks im mittleren fünfstelligen Bereich.

Das Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion ermittelt wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl und bittet um weitere Zeugen.

Die Verdächtigen wurden als komplett dunkel gekleidet und eher schlank beschrieben.

Hinweise nimmt die Polizei unter der 0451/1310 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wobei 400 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wobei 520 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 Männer und 45 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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