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Lübeck: Einbruch in Hoisdorf, Festnahme nach Einbruch – zweiter Tatverdächtiger noch flüchtig

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen, während der zweite noch auf der Flucht ist. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

11.03.2026 | Bezirk Stormarn | 09.03.2026 – Hoisdorf

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

Am Abend vorletzten Abend soll es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Hoisdorf gekommen sein. Die Polizei hat einen der beiden Verdächtigen vorläufig festgenommen und bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach den aktuellen Ermittlungen wurde ein Anwohner am 09.03.2026 gegen 19.50 Uhr durch Geräusche geweckt und auf den möglichen Einbruch aufmerksam gemacht. Er informierte sofort die Polizei. Es wird angenommen, dass zwei Verdächtige gewaltsam durch ein Fenster in ein unbewohntes Einfamilienhaus eingedrungen sind. Bevor die Beamten eintrafen, sollen sie das Haus verlassen und zu Fuß über die angrenzenden Grundstücke geflohen sein. Dabei wurden sie von anderen Anwohnern gesehen. Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen trafen die Einsatzkräfte auf zwei Männer. Einer von ihnen soll jedoch bei Erkennen der Beamten die Flucht ergriffen haben und einer Festnahme entkommen sein. Der zweite Verdächtige, ein 30-jähriger Georgier aus Leipzig, wurde vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen.

Die ermittelnde Kriminalpolizei in Ahrensburg sucht nun nach Zeugen. Wer kann Informationen zu den beiden Verdächtigen geben und hat sie möglicherweise gesehen? Wer hat verdächtige Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt? Der flüchtige Verdächtige wurde als etwa 1,85 m groß mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er trug dunkle Kleidung mit einem grauen/khakifarbenen T-Shirt.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail unter Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de entgegen.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Davon waren 335 männliche und 45 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, von denen 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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