Am Sonntagmorgen wurde ein Einbruch in die KiTa “Drachennest” festgestellt. Die Täter verursachten erheblichen Sachschaden, jedoch wurde nichts entwendet.
Lübeck: Einbruch in Kindertagesstätte

Lübeck (ost)
Am Sonntagmorgen (03.05.2026) wurde ein Einbruch in die Kindertagesstätte “Drachennest” im Hochschulstadtteil in Lübeck von einer Zeugin entdeckt, die dann die Polizei verständigte. Nach aktuellen Informationen drangen die Täter gewaltsam in das Gebäude ein. Es wurden keine Gegenstände gestohlen, aber es entstand erheblicher Schaden an einer Zugangstür und an technischem Musikequipment. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf versuchten schweren Diebstahl und Sachbeschädigung.
Letzten Donnerstag (30.04.2026) wurde das Gebäude in der Paul-Ehrlich-Straße von den Kindern und Mitarbeitern verschlossen und unbeschädigt hinterlassen. Der Einbruch wurde dann am frühen Sonntagnachmittag (03.05.2026) festgestellt.
Die Täter drangen gewaltsam in die mehrstöckige KiTa im Hochschulstadtteil ein und verursachten erheblichen Sachschaden. Außerdem beschädigten sie technisches Musikequipment in einem Gruppenraum. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf etwa 1500 Euro.
Am Sonntagnachmittag (03.05.2026) sicherten Polizeibeamte Spuren und Hinweise am Tatort. Diese werden nun analysiert und untersucht. Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck durchgeführt. Zeugen, die am vergangenen Maiwochenende verdächtige Personen im Bereich der Kindertagesstätte gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Lübecker Kriminalpolizei unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Davon waren 335 männlich, 45 weiblich und 191 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsdelikten in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 470 Fälle von Mord verzeichnet wurden, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Fälle von Mord aufgezeichnet, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. Von den Verdächtigen waren 29 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Schleswig-Holstein auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Von den Verdächtigen waren 28 nicht-deutscher Herkunft.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








