Die Polizei überprüfte Fahrräder von Schülerinnen und Schülern auf defekte Bremsen und fehlende Beleuchtung. Eine intakte Beleuchtung hat oberste Priorität für die Sicherheit im Straßenverkehr.
Lübeck: Fahrradkontrollen vor Grund- und Gemeinschaftsschule in Kücknitz

Lübeck (ost)
Am Donnerstag (07.11.2024) und Freitag (08.11.2024) hat die Polizei vor der Grund- und Gemeinschaftsschule in Lübeck Kücknitz diverse Fahrräder von Schülerinnen und Schülern überprüft. Die häufigsten Mängel: Defekte Bremsen sowie eine defekte oder gänzlich fehlende Beleuchtung.
Nach dem Grundsatz „Sehen und gesehen werden“ hat gerade in der dunklen Jahreszeit eine intakte und vorschriftsmäßige Beleuchtung von Fahrrädern oberste Priorität! Wenn bei Dunkelheit noch Regen hinzukommt, können Radfahrer von motorisierten Verkehrsteilnehmern bei fehlender Beleuchtung noch schlechter wahrgenommen werden.
Um das Risiko von Verkehrsunfällen in diesem Zusammenhang zu mindern und auf Gefahren aufmerksam zu machen, haben Beamte der Polizeistation Kücknitz jeweils morgens vor Unterrichtsbeginn Fahrräder von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1 bis 10 vor der Grund-und Gemeinschaftsschule überprüft. Kontrolliert wurden 57 Räder, die Polizisten stellten dabei 24 Mängel fest. Grund für die Beanstandungen waren in den meisten Fällen eine nicht funktionierende oder gänzlich fehlende Beleuchtung sowie defekte Bremsen. Die festgestellten Mängel wurden dokumentiert und müssen behoben werden.
Insbesondere Eltern und Erziehungsberechtigte sollten zum Wohl und Schutz ihrer Kinder täglich prüfen, ob sich deren Fahrräder in einem verkehrstüchtigen Zustand befinden. Wird vor dem morgendlichen Fahrtantritt festgestellt, dass das Licht am Rad nicht einwandfrei funktioniert, empfiehlt es sich, ein batteriebetriebenes Anstecklicht für den Notfall griffbereit vorzuhalten.
Um besser im Straßenverkehr gesehen zu werden, rät die Polizei nicht nur Kindern sondern allen Radlerinnen und Radlern zum Tragen einer reflektierenden Warnweste. Im Gegensatz zu dunkel gekleideten Radlern, die erst in einer Entfernung von 25-30 Metern im Blickfeld erscheinen, werden Radfahrende mit reflektierender Warnweste bereits in einer Entfernung von 140 Metern erkannt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








