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Lübeck: InnenstadtWohnmobildiebstahl – Tatverdächtiger gefasst

Die Polizei nahm einen 49-jährigen Mann fest, der ein gestohlenes Wohnmobil in Lübeck fuhr. Der Tatverdächtige wurde vorgeführt und ein Haftbefehl erlassen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Am Freitagabend (07.08.2026) ereignete sich in der Innenstadt von Lübeck ein Diebstahl eines Wohnmobils. Nachdem der Eigentümer das Fahrzeug geortet hatte, fand die Polizei das Fahrzeug und nahm einen verdächtigen Mann fest. Am Samstagnachmittag wurde der Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Amtsgericht Lübeck vorgeführt.

Gegen 20:00 Uhr parkte ein 50-jähriger Lübecker sein Wohnmobil in der Willy-Brandt-Allee. Als er um 23:00 Uhr zurückkehrte, war das Fahrzeug gestohlen worden. Mithilfe eines Ortungssystems konnte er das Wohnmobil finden, woraufhin Polizeibeamte das Fahrzeug und einen Verdächtigen in der Isaac-Newton-Straße entdeckten.

Der 49-jährige Verdächtige befand sich bei der Ankunft der Beamten im Fahrzeug. Zudem wurden bei einer Durchsuchung Beweismittel von den Polizisten sichergestellt. Während der polizeilichen Maßnahmen bemerkten die Einsatzkräfte Hinweise auf Drogen- und Alkoholkonsum beim Verdächtigen. Aus diesem Grund wurde eine Blutprobe angeordnet.

Mitarbeiter des Kriminaldauerdienstes, die inzwischen hinzugezogen worden waren, sicherten Spuren am Tatort. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Wohnmobil an den Eigentümer zurückgegeben.

Der Verdächtige wurde am Samstagnachmittag (08.08.2026) dem Amtsgericht Lübeck vorgeführt, das auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des besonders schweren Diebstahls erließ. Der Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt, so dass der Beschuldigte nicht in Untersuchungshaft genommen wurde.

Dr. Jens Buscher – Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Anna Julia Meyer – Pressesprecherin der Polizeidirektion Lübeck

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9.931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 8.645, wobei 7.470 männliche und 1.175 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 1.664 nicht-deutsche Verdächtige registriert. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10.838, wobei 9.644 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 8.326 zurück, wobei 7.225 männliche und 1.101 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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